Der DDoS-Angriff auf Wikileaks dauert weiter an

Seit einigen Tagen läuft auf die Webseite der Whistleblowing-Plattform Wikileaks ein größerer DDoS-Angriff, der die Grenze von 10 GBit/s überschreiten soll. Dies hat zur Folge, dass die Webseite derzeit kaum erreichbar ist.
Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik
WikiLeaks
Laut einem Artikel des US-amerikanischen Online-Portals 'ZDnet' zeigt sich eine Gruppierung namens AntiLeaks für die Angriffe auf Wikileaks, die bereits seit mehreren Tagen andauern, verantwortlich. Mit der DDoS-Attacke möchte man nicht auf die Gruppe selbst aufmerksam machen.

Man zeige sich besorgt über die Entwicklung im Fall um den Wikileaks-Gründer Julian Assange und seinen Asyl-Antrag bei der Regierung von Ecuador. Assange sei als Kopf einer neuen Art von Terroristen-Vereinigung anzusehen, so AntiLeaks.

Siehe auch: Spendenblockade gegen Wikileaks wurde gekippt

Mit dem Angriff will man gegen seinen angeblichen Versuch, der Gerichtsbarkeit entfliegen zu wollen, protestieren. Während die Hauptseite von Wikileaks zur Stunde nach wie vor kaum erreichbar ist, stehen diverse Spiegel der Whistleblowing-Plattform uneingeschränkt zur Verfügung.
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