NASA und GM entwickeln Roboter-Handschuh
Der Automobilkonzern General Motors und die US-Raumfahrtagentur NASA entwickeln derzeit einen "Roboter-Handschuh", der Menschen, die schwere Werkzeuge über einen langen Zeitraum tragen müssen, motorisch unterstützen soll.
Von dem "Robo-Glove" genannten Handschuh sollen Astronauten wie Arbeiter gleichermaßen profitieren: Dabei werden die in der Roboterforschung entwickelten so genannten Aktoren eingesetzt. Sobald Drucksensoren registrieren, dass der Träger des Handschuhs ein Werkzeug in die Hand nimmt, spannen sich synthetische Sehnen an und bleiben auch in dieser Position "eingerastet". Erst nachdem der Sensor das Signal zum Loslassen erhalten hat entspannen sich die künstlichen Sehnen wieder.
Der Roboter-Handschuh 'Robo-Glove'
Entwickelt wurde dieser Handschuh im Rahmen des "Robonaut 2"-Roboters (R2), der im vergangenen Jahr auf die internationale Raumstation ISS geschickt worden war. Dessen Besonderheit sind seine hochentwickelten Hände, die nach Möglichkeit die Anatomie des menschlichen Vorbild simulieren: So treten bei R2 an die Stelle von Nerven, Muskeln und Sehnen künstliche Äquivalente, also Sensoren, Aktoren und Kunststoff-Sehnen. Insgesamt haben NASA und General Motors während der Entwicklung des Roboters 46 Patente angemeldet, 21 davon alleine für die Konstruktion der Hände.
Die Technologie soll sowohl auf der Erde als auch im Weltraum zum Einsatz kommen: Fabrikarbeiter wie Astronauten könnten damit diverse Geräte oder Werkzeuge über einen längere Zeitraum greifen, ohne zu ermüden. Die Forscher sind überzeugt, dass ihre Technologie tatsächlich einmal für den Alltag umgesetzt werden wird.
Noch sind allerdings einige Probleme zu lösen, allen voran beim Gewicht: Der Prototyp des Handschuhs wiegt etwa ein Kilogramm, zudem muss der Nutzer einen Gürtel mit einem Lithium-Ionen-Akku tragen. Die aktuelle Generation des Roboter-Handschuhs ist die zweite, die dritte, die vor allem die Verkleinerung der Komponenten sowie die Reduzierung des Gewichts als Ziel hatte, steht aber kurz vor der Fertigstellung, schreibt 'General Motors'.
Der Roboter-Handschuh 'Robo-Glove'
Entwickelt wurde dieser Handschuh im Rahmen des "Robonaut 2"-Roboters (R2), der im vergangenen Jahr auf die internationale Raumstation ISS geschickt worden war. Dessen Besonderheit sind seine hochentwickelten Hände, die nach Möglichkeit die Anatomie des menschlichen Vorbild simulieren: So treten bei R2 an die Stelle von Nerven, Muskeln und Sehnen künstliche Äquivalente, also Sensoren, Aktoren und Kunststoff-Sehnen. Insgesamt haben NASA und General Motors während der Entwicklung des Roboters 46 Patente angemeldet, 21 davon alleine für die Konstruktion der Hände.
Die Technologie soll sowohl auf der Erde als auch im Weltraum zum Einsatz kommen: Fabrikarbeiter wie Astronauten könnten damit diverse Geräte oder Werkzeuge über einen längere Zeitraum greifen, ohne zu ermüden. Die Forscher sind überzeugt, dass ihre Technologie tatsächlich einmal für den Alltag umgesetzt werden wird.
Noch sind allerdings einige Probleme zu lösen, allen voran beim Gewicht: Der Prototyp des Handschuhs wiegt etwa ein Kilogramm, zudem muss der Nutzer einen Gürtel mit einem Lithium-Ionen-Akku tragen. Die aktuelle Generation des Roboter-Handschuhs ist die zweite, die dritte, die vor allem die Verkleinerung der Komponenten sowie die Reduzierung des Gewichts als Ziel hatte, steht aber kurz vor der Fertigstellung, schreibt 'General Motors'.
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