Smartphone: Samsung verkauft 2fache Apple-Menge
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat im zweiten Quartal doppelt so viele Smartphones verkauft wie sein größter Konkurrent auf diesem Gebiet, Apple. Damit dürfte das Unternehmen in diesem Marktsegment zumindest hinsichtlich der Stückzahlen klar die Marktführung an sich gerissen haben.
Nach Daten des Marktforschungsunternehmens Juniper Research haben die Südkoreaner im letzten Jahresviertel insgesamt 52,1 Millionen Smartphones der verschiedenen Modellklassen abgesetzt. Vor allem die hohen Verkaufszahlen des Galaxy S3, dass rund 10 Millionen mal über den Ladentisch ging, hat dazu entscheidend beigetragen.
Apple konnte den Angaben zufolge binnen der letzten drei Monate 26 Millionen iPhones absetzen. Wie die Marktforscher ausführten, spiele hier aber auch eine Rolle, dass vielen Kunden klar ist, dass im September oder Oktober traditionell mit einem neuen Modell zu rechnen ist. So setzt Apple vor allem im vierten Quartal stets große Mengen ab und die Verkaufszahlen flachen dann über den Rest des Jahres hin nach und nach ab.
Sowohl für Apple mit dem iPhone als auch für Samsung mit dem Galaxy S3 gilt dabei allerdings, dass hier mit einem Modell deutlich höhere Verkaufszahlen erreicht werden, als es bei einigen anderen Anbietern mit der gesamten Produktpalette der Fall ist. So kommen Nokia mit 10,2 Millionen verkauften Smartphones und HTC mit 11,6 Millionen Geräten hier noch mit.
Research in Motion (RIM) setzte hingegen nur noch insgesamt 7,4 Millionen Blackberrys ab. Und auch andere ehemalige Größen wie Motorola und Sony tun sich weiterhin sehr schwer. Wobei der Juniper-Analyst Daniel Ashdown Sony noch die besten Chancen zuschreibt, zukünftig auf dem Smartphone-Markt eine signifikante Rolle zu spielen. "Wie Samsung haben sie einen weltweit bekannten Namen und die Xperia-Marke ist etabliert", sagte er. Das Marketing und vor allem die Produkte selbst ließen zuletzt aber noch zu Wünschen übrig.
Apple konnte den Angaben zufolge binnen der letzten drei Monate 26 Millionen iPhones absetzen. Wie die Marktforscher ausführten, spiele hier aber auch eine Rolle, dass vielen Kunden klar ist, dass im September oder Oktober traditionell mit einem neuen Modell zu rechnen ist. So setzt Apple vor allem im vierten Quartal stets große Mengen ab und die Verkaufszahlen flachen dann über den Rest des Jahres hin nach und nach ab.
Sowohl für Apple mit dem iPhone als auch für Samsung mit dem Galaxy S3 gilt dabei allerdings, dass hier mit einem Modell deutlich höhere Verkaufszahlen erreicht werden, als es bei einigen anderen Anbietern mit der gesamten Produktpalette der Fall ist. So kommen Nokia mit 10,2 Millionen verkauften Smartphones und HTC mit 11,6 Millionen Geräten hier noch mit.
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Christian Kahle
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