Hinweise auf Amazon-Smartphone verdichten sich
Neu ist das Gerücht nicht, bereits vergangenen November gab es erstmals Berichte, dass der Online-Versandhändler Amazon ein eigenes Smartphone entwickeln soll. Das Gerät werde laut einem aktuellen Bericht von Foxconn gebaut.
Außerdem will das Wirtschaftsmedium 'Bloomberg' von zwei mit den Amazon-Plänen vertrauten Personen erfahren haben, dass der Versandhändler in den vergangenen Monaten etliche Patente zu Mobilfunk-Technologien gekauft haben soll, mit denen man sich gegen etwaige Patentklagen rüsten will.
Bloomberg schreibt explizit, dass Amazon damit direkt mit Apples iPhones und diversen Android-Geräten konkurrieren wolle. Gleichzeitig wird in dem Bericht allerdings angedeutet, dass das Gerät eher einen niedrigen Verkaufspreis haben werde.
Grund dafür ist die digitale Strategie des US-amerikanischen Online-Händlers. Wie bei seinem 7-Zoll-Tablet Kindle Fire soll das Amazon-Smartphone vor allem auch als (Verkaufs-)Plattform für digitale Inhalte wie Bücher, Filme und Musik dienen, was andeutet, dass Amazon technisch mit iPhone und Co. auf Augenhöhe sein will, nicht aber beim Preis.
Bereits im November 2011 waren kurz nach der Vorstellung des Kindle-Fire-Tablets erste Meldungen aufgetaucht, dass Amazon in naher Zukunft ein Smartphone veröffentlichen wolle. Bereits damals fiel der Name Foxconn, was allerdings auch wenig überraschend oder prophetisch war, da der taiwanesisch-chinesische Auftragshersteller ohnehin praktisch alle Marken mit Hardware beliefert.
Ein Analyst von Citigroup Investment Research will damals aufgrund von Gesprächen mit Zulieferern aus Taiwan erfahren haben, dass das Amazon-Smartphone mit einem OMAP4 ARM-Prozessor von Texas Instruments und einem Mobilfunkchip von Qualcomm ausgerüstet sein wird. Die Produktionskosten sollen sich zwischen 150 bis 170 Dollar bewegen, auch der Verkaufspreis wird in dieser Gegend erwartet.
Bloomberg schreibt explizit, dass Amazon damit direkt mit Apples iPhones und diversen Android-Geräten konkurrieren wolle. Gleichzeitig wird in dem Bericht allerdings angedeutet, dass das Gerät eher einen niedrigen Verkaufspreis haben werde.
Grund dafür ist die digitale Strategie des US-amerikanischen Online-Händlers. Wie bei seinem 7-Zoll-Tablet Kindle Fire soll das Amazon-Smartphone vor allem auch als (Verkaufs-)Plattform für digitale Inhalte wie Bücher, Filme und Musik dienen, was andeutet, dass Amazon technisch mit iPhone und Co. auf Augenhöhe sein will, nicht aber beim Preis.
Bereits im November 2011 waren kurz nach der Vorstellung des Kindle-Fire-Tablets erste Meldungen aufgetaucht, dass Amazon in naher Zukunft ein Smartphone veröffentlichen wolle. Bereits damals fiel der Name Foxconn, was allerdings auch wenig überraschend oder prophetisch war, da der taiwanesisch-chinesische Auftragshersteller ohnehin praktisch alle Marken mit Hardware beliefert.
Ein Analyst von Citigroup Investment Research will damals aufgrund von Gesprächen mit Zulieferern aus Taiwan erfahren haben, dass das Amazon-Smartphone mit einem OMAP4 ARM-Prozessor von Texas Instruments und einem Mobilfunkchip von Qualcomm ausgerüstet sein wird. Die Produktionskosten sollen sich zwischen 150 bis 170 Dollar bewegen, auch der Verkaufspreis wird in dieser Gegend erwartet.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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