Musikstars geben Google die Schuld für Piraterie
Eine ganze Reihe bekannter Pop- und Rock-Musiker wie Elton John, Robert Plant und Brian May beschuldigen in einem offenen Brief Suchmaschinen, allen voran Google, Piraterie zu ermöglichen und zu fördern. Sie drängen den britischen Premier David Cameron zur raschen Umsetzung bereits beschlossener Anti-Piraterie-Gesetze.
Der offene Brief, der an die britische Tageszeitung 'The Telegraph' ging, soll im Verlauf dieser Woche dem britischen Premierminister David Cameron zugestellt werden. Unterzeichnet wurde er von einer ganzen Reihe britischer Musikstars, darunter Elton John, The Who-Gitarrist Pete Townsend, Queen-Gitarrist Brian May, Led Zeppelin-Sänger Robert Plant und Musical-Komponist Andrew Lloyd Webber.
Darin fordern die Musiker Cameron auf, mehr gegen die Piraterie im Internet zu unternehmen. Die britische Regierung solle den vor zwei Jahren beschlossenen "2010 Digital Economy Act" endlich durchsetzen. Das Gesetz sieht vor, dass Raubkopierer bei Verstößen zunächst Warnbriefe bekommen sollen, Wiederholungstätern drohen letztlich Netzsperren.
An den Pranger stellen die Musiker die Suchmaschinen, allen voran Google: Der kalifornische Konzern sei maßgeblich dafür verantwortlich, dass Nutzer im Web Links zu Filesharing-Seiten finden könnten, so der Vorwurf. Suchmaschinen müssten "ihren Teil dazu beitragen, Konsumenten und Urheber von illegalen Seiten zu schützen", so die Unterzeichner. Man schließt allerdings auch die Provider und die Werbewirtschaft in diesen Aufruf ein.
Der offene Brief ist der "Höhepunkt" einer aktuellen Auseinandersetzung zwischen dem britischen Verband der Musikindustrie (BPI) und Google. Der Suchmaschinenbetreiber bestreitet die BPI-Vorwürfe und verweist auf die Tatsache, dass man Monat für Monat nach Aufforderungen der Musikindustrie Millionen Links aus dem Index nehme.
Im offenen Brief wird auch erläutert, dass man das Schreiben mit Absicht jetzt veröffentlicht, da die am Freitag beginnenden Olympischen Spiele die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die britischen Kreativindustrien richteten.
Darin fordern die Musiker Cameron auf, mehr gegen die Piraterie im Internet zu unternehmen. Die britische Regierung solle den vor zwei Jahren beschlossenen "2010 Digital Economy Act" endlich durchsetzen. Das Gesetz sieht vor, dass Raubkopierer bei Verstößen zunächst Warnbriefe bekommen sollen, Wiederholungstätern drohen letztlich Netzsperren.
An den Pranger stellen die Musiker die Suchmaschinen, allen voran Google: Der kalifornische Konzern sei maßgeblich dafür verantwortlich, dass Nutzer im Web Links zu Filesharing-Seiten finden könnten, so der Vorwurf. Suchmaschinen müssten "ihren Teil dazu beitragen, Konsumenten und Urheber von illegalen Seiten zu schützen", so die Unterzeichner. Man schließt allerdings auch die Provider und die Werbewirtschaft in diesen Aufruf ein.
Der offene Brief ist der "Höhepunkt" einer aktuellen Auseinandersetzung zwischen dem britischen Verband der Musikindustrie (BPI) und Google. Der Suchmaschinenbetreiber bestreitet die BPI-Vorwürfe und verweist auf die Tatsache, dass man Monat für Monat nach Aufforderungen der Musikindustrie Millionen Links aus dem Index nehme.
Im offenen Brief wird auch erläutert, dass man das Schreiben mit Absicht jetzt veröffentlicht, da die am Freitag beginnenden Olympischen Spiele die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die britischen Kreativindustrien richteten.
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