Microsoft China: Pirateriebekämpfung als Geldquelle
Microsofts chinesische Niederlassung hat eine neue Reihe von Klagen gegen insgesamt neun PC-Wiederverkäufer in mehreren Städten Chinas eingeleitet, weil die Unternehmen illegale Versionen von Windows auf Rechnern installiert haben sollen, die sie ihren Kunden verkauften.
Laut einem Bericht des chinesischen Portals 'Sina' hat der Softwarekonzern Beweise gefunden, laut denen die Händler PCs diverser Marken wie Acer, Dell, Hewlett-Packard und Lenovo mit illegalen Kopien von Windows ausgestattet und dann verkauft haben.
Microsofts Chefanwalt für die Region China, Tim Cranton, erkärte dazu gegenüber dem Portal, dass man mit den neuen Klagen ein Zeichen setzen wolle, um andere Computerhändler in dem Land zu warnen, die PCs mit illegal kopierten Windows-Versionen vertreiben.
Die Redmonder gehen seit geraumer Zeit gegen ähnlich agierende PC-Händler in China vor. Meistens einigen sich die Unternehmen außergerichtlich mit Microsoft und zahlen nicht unerhebliche Summen, um die Ansprüche beizulegen.
Nach Angaben von Fang Xingdong, der als Internet-Unternehmen in China aktiv ist, verdient Microsoft mit der außergerichtlichen Beilegung von Klagen gegen Verkäufer von Raubkopien in dem Land sehr gut. Bis zu 80 Prozent des Umsatzes der chinesischen Niederlassung sollen aus Anti-Piraterie-Aktivitäten stammen, heißt es.
Fang geht davon aus, dass das Vorgehen gegen Piraten für Microsoft daher eine einträglichere Geldquelle im chinesischen Markt darstellt als der eigentliche Vertrieb von Lizenzen für seine Software-Produkte. Die jüngst beklagten PC-Händler sind unter anderem in de Großstädten Shenzhen, Guangzhou, Jinan, Nanjing, Chongqing und Chengdu ansässig.
Microsofts Chefanwalt für die Region China, Tim Cranton, erkärte dazu gegenüber dem Portal, dass man mit den neuen Klagen ein Zeichen setzen wolle, um andere Computerhändler in dem Land zu warnen, die PCs mit illegal kopierten Windows-Versionen vertreiben.
Die Redmonder gehen seit geraumer Zeit gegen ähnlich agierende PC-Händler in China vor. Meistens einigen sich die Unternehmen außergerichtlich mit Microsoft und zahlen nicht unerhebliche Summen, um die Ansprüche beizulegen.
Nach Angaben von Fang Xingdong, der als Internet-Unternehmen in China aktiv ist, verdient Microsoft mit der außergerichtlichen Beilegung von Klagen gegen Verkäufer von Raubkopien in dem Land sehr gut. Bis zu 80 Prozent des Umsatzes der chinesischen Niederlassung sollen aus Anti-Piraterie-Aktivitäten stammen, heißt es.
Fang geht davon aus, dass das Vorgehen gegen Piraten für Microsoft daher eine einträglichere Geldquelle im chinesischen Markt darstellt als der eigentliche Vertrieb von Lizenzen für seine Software-Produkte. Die jüngst beklagten PC-Händler sind unter anderem in de Großstädten Shenzhen, Guangzhou, Jinan, Nanjing, Chongqing und Chengdu ansässig.
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