EU ermittelt wegen Windows 7 ohne Browserwahl
Microsoft hat der EU-Kommission eine Verlängerung der Aufsichtsfrist wegen möglicher Wettbewerbsverzerrungen durch die Bündelung des Internet Explorer mit Windows angeboten. Hintergrund ist eine neue Untersuchung, weil die EU davon ausgeht, dass Microsoft die Auflagen nicht eingehalten hat.
Die EU hatte Microsoft vor einigen Jahren gezwungen, den Nutzern seiner Betriebssysteme Windows XP, Vista und Windows 7 beim ersten Start eines neuen PCs ein Menü zur Wahl eines Standard-Browsers anzubieten. Dadurch soll die Chancengleichheit von alternativen Browsern wie Google Chrome, Mozilla Firefox und Opera gewahrt werden, die nicht wie der Internet Explorer ab Werk in Windows enthalten sind.
Browserwahl-Menü in Windows 7
Heute gab die EU-Kommission nun bekannt, dass man eine erneute Untersuchung eingeleitet hat, um festzustellen, ob Microsoft möglicherweise die Auflagen aus seiner Einigung mit den Wettbewerbshütern wegen der Browserwahl nicht eingehalten hat. Die EU geht davon aus, dass Microsoft die Auflagen verletzt hat, weil man die Browserwahl bei Windows 7 Service Pack 1, das bereits im Februar 2011 veröffentlicht wurde, nicht korrekt implementiert hat.
Joaquín Almunia, Mitglied der Kommission, erklärte in einer Stellungnahme, dass man auf die Richtigkeit von Microsofts Berichten zur Umsetzung der EU-Vorgaben vertraut habe. Da sich dies jedoch als Fehler herausgestellt habe, sei nun umgehend eine neue Untersuchung eingeleitet worden. Sollten dabei nun tatsächlich Missachtungen der Auflagen festgestellt werden, müsse Microsoft mit Sanktionen rechnen.
Inzwischen hat Microsoft auf die neue Untersuchung der EU reagiert. Nach Angaben der Nachrichtenagentur 'Reuters' erklärte der Softwarekonzern, dass ein "technischer Fehler" aufgetreten sei. Dieser habe dafür gesorgt, dass man den Kunden nicht die zugesagten Auswahlmöglichkeiten bezüglich ihres Standard-Browsers bieten konnte. Derzeit arbeite man bereits an einer Lösung des Problem.
Microsoft gestand ein, wegen des technischen Fehlers die Browserwahl bei Systemen, die mit Windows 7 SP1 ausgeliefert wurden, nicht mehr angeboten zu haben. "Wir haben sofortige Schritte unternommen, um dies zu beheben", so das Unternehmen. Man bedauere das Problem und entschuldige sich audrücklich, hieß es weiter. Inzwischen werde Windows 7 in Europa wieder mit dem Menü zur Browserwahl ausgeliefert. Microsoft bot der EU außerdem eine Verlängerung des Überwachungszeitraums um 15 Monate an.
Browserwahl-Menü in Windows 7
Heute gab die EU-Kommission nun bekannt, dass man eine erneute Untersuchung eingeleitet hat, um festzustellen, ob Microsoft möglicherweise die Auflagen aus seiner Einigung mit den Wettbewerbshütern wegen der Browserwahl nicht eingehalten hat. Die EU geht davon aus, dass Microsoft die Auflagen verletzt hat, weil man die Browserwahl bei Windows 7 Service Pack 1, das bereits im Februar 2011 veröffentlicht wurde, nicht korrekt implementiert hat.
Joaquín Almunia, Mitglied der Kommission, erklärte in einer Stellungnahme, dass man auf die Richtigkeit von Microsofts Berichten zur Umsetzung der EU-Vorgaben vertraut habe. Da sich dies jedoch als Fehler herausgestellt habe, sei nun umgehend eine neue Untersuchung eingeleitet worden. Sollten dabei nun tatsächlich Missachtungen der Auflagen festgestellt werden, müsse Microsoft mit Sanktionen rechnen.
Inzwischen hat Microsoft auf die neue Untersuchung der EU reagiert. Nach Angaben der Nachrichtenagentur 'Reuters' erklärte der Softwarekonzern, dass ein "technischer Fehler" aufgetreten sei. Dieser habe dafür gesorgt, dass man den Kunden nicht die zugesagten Auswahlmöglichkeiten bezüglich ihres Standard-Browsers bieten konnte. Derzeit arbeite man bereits an einer Lösung des Problem.
Microsoft gestand ein, wegen des technischen Fehlers die Browserwahl bei Systemen, die mit Windows 7 SP1 ausgeliefert wurden, nicht mehr angeboten zu haben. "Wir haben sofortige Schritte unternommen, um dies zu beheben", so das Unternehmen. Man bedauere das Problem und entschuldige sich audrücklich, hieß es weiter. Inzwischen werde Windows 7 in Europa wieder mit dem Menü zur Browserwahl ausgeliefert. Microsoft bot der EU außerdem eine Verlängerung des Überwachungszeitraums um 15 Monate an.
Thema:
Aktuelle Chrome-Downloads
Videos über den Chrome-Browser
- Chrome: Das sind die neun Feineinstellungen für das Werbetracking
- Chrome und Edge 100: So macht man den Browser bei Problemen fit
- Screenshots kompletter Webseiten im Chrome: So klappt es einfach
- Chrome: So holt ihr "https" und "www" zurück in die Adressleiste
- Chrome 70 bringt Progressive Web Apps für Windows 10-Desktops
Beiträge aus dem Forum
-
Erweiterung Post-it für Firefox oder Chrome
System -
Wie kann ich mir in Google Chrome Cookies anzeigen lassen?
DON666 -
PDF Icon / Logo / Symbol ändern von Chrome als PDF Viewer, nur das Ico
Liftboy -
Sollte ich von Chrome auf Firefox wechseln? Bitte um Hilfe
joe13 -
WIn11 aktiviert aber Updates gehen nicht und Chrome auch nicht
MSFreak
Interessante Links
Neue Nachrichten
- PlayStation 6: Das erste echte Upgrade zur PS5 ist durchgesickert
- Samsung Galaxy Z Fold 8, Fold 8 Ultra, Flip 8: Alle Details vorab
- GTA 6 im Blick: PS5 Slim + 20 GB Telekom-5G heute zum Tiefstpreis
- Illegales KI-Training mit Raubkopien: Anthropic zahlt Milliardenstrafe
- Microsoft testet Kimi K3: Steckt in Copilot bald eine KI aus China?
- Tonies stark reduziert: 3 Hörfiguren für nur 37 Euro bei Media Markt
- Samsung Eyewear: Neue Details zu AR-Brillen mit Kamera & Google-KI
Videos
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Windows & Sonstige:
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neu: Blender 5.2.0 LTS (Long-Term Support)
d-hubs - 16.07. 13:31 Uhr -
Befreiungsschlag im Alpenraum
d-hubs - 15.07. 10:58 Uhr -
RapidRAW v1.5.9: nun für Windows, macOS, Linux & Android ::
d-hubs - 14.07. 13:38 Uhr -
WordPress 7.0.1: Ein Wartungs-Release mit Fokus auf Stabilität
d-hubs - 12.07. 18:42 Uhr -
vivaldi 8.1.4087.48 ist erschienen
d-hubs - 11.07. 19:37 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen