Fukushima: Toshiba baut Japans größte Solaranlage
Der japanische Elektronikkonzern Toshiba will in der Region um das vor über einem Jahr zerstörte Kernkraftwerk in Fukushima eine der größten Solaranlagen Japans aufbauen. Bewohnbar oder anderweitig nutzbar sind weite Flächen der Gegend ohnehin über viele Jahre nicht mehr.
Wie Toshiba mitteilte, will man rund 380 Millionen Dollar in den Aufbau mehrerer neuer Photovoltaik-Kraftwerke in dieser Region investieren. Diese sollen es zusammen auf eine Spitzenleistung von 100 Megawatt bringen. Dies wäre damit das bisher größte Erneuerbare-Energien-Projekt, das in Japan angestoßen wird. Zuvor hatte ein Konsortium aus dem Technologiekonzern Kyocera, dem Maschinenbauer IHI und der Mizuho Corporate Bank bereits den Bau eines 70-Megawatt-Solarkraftwerkes in Südjapan angekündigt.
Toshiba will noch in diesem Jahr mit dem Bau der neuen Anlage beginnen. Diese soll dann ab 2014 Strom ins Netz einspeisen. Dabei wird das Unternehmen in weiten Teilen auf eigene Technologien zurückgreifen können, denn Toshiba produziert nicht nur die benötigte IT-Technik, sondern liefert ohnehin auch schon Kraftwerks-Technologien.
Als konkreten Standort hat man die Stadt Minami Soma vorgesehen. Diese liegt nur 25 Kilometer vom havarierten Kernkraftwerk entfernt. Die Bewohner des Ortes mussten ihr Zuhause im vergangenen Jahr verlassen, nachdem die japanische Regierung die Region nach der weltweit schlimmsten Atomkatastrophe der letzten 25 Jahre großflächig zu einer Sperrzone erklären musste.
Die Planungen Toshibas wurden verkündet, nachdem die japanische Regierung kürzlich eine große Initiative zur Umstellung der Stromversorgung auf regenerative Energieträger angekündigt hatte. Das Programm soll letztlich dafür sorgen, dass aus öffentlichen und privatwirtschaftlichen Mitteln Milliarden-Summen für einen entsprechenden Kraftakt locker gemacht werden.
Toshiba will noch in diesem Jahr mit dem Bau der neuen Anlage beginnen. Diese soll dann ab 2014 Strom ins Netz einspeisen. Dabei wird das Unternehmen in weiten Teilen auf eigene Technologien zurückgreifen können, denn Toshiba produziert nicht nur die benötigte IT-Technik, sondern liefert ohnehin auch schon Kraftwerks-Technologien.
Als konkreten Standort hat man die Stadt Minami Soma vorgesehen. Diese liegt nur 25 Kilometer vom havarierten Kernkraftwerk entfernt. Die Bewohner des Ortes mussten ihr Zuhause im vergangenen Jahr verlassen, nachdem die japanische Regierung die Region nach der weltweit schlimmsten Atomkatastrophe der letzten 25 Jahre großflächig zu einer Sperrzone erklären musste.
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