Nokia: Solar-Handys sind aktuell kaum machbar
Die Versorgung von Mobiltelefonen mit Strom, der von eingebauten Solarzellen bereitgestellt wird, ist auf dem heutigen Stand der Technik kaum möglich. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest ein vom finnischen Handy-Hersteller Nokia durchgeführtes Forschungsprojekt.
Es sei noch ein weiter Weg, bis es Geräte gibt, die sich autark mit Energie versorgen können, hieß es. Prototypen, die von den Nokia-Ingenieuren gebaut wurden, konnten selbst im Idealfall lediglich so viel Energie produzieren, um die Akku-Ladung im Stand-by-Modus stabil zu halten. Für längere Gespräche genügte die Energiegewinnung nicht.
Das größte Problem ist laut Nokia schlicht die begrenzte Größe der Oberfläche. Sinnvoll lassen sich Solarzellen im Grunde nur auf der Rückseite des Handys verbauen und selbst dort ist nicht genügend Platz, um ausreichend leistungsfähige Systeme unterzubringen.
Auch das Nutzungsverhalten setzt hier enge Grenzen. Die besten Ergebnisse erzielten die Techniker natürlich, wenn sie die Handys im Freien spazieren trugen - mit einem Band um den Hals gehängt und die Rückseite frei nach vorn. Nur ist dies recht ungewöhnlich. Normalerweise bewahren die Nutzer ihre Geräte in der Tasche auf. Oder sie liegen auf dem Tisch - mit der Vorderseite nach oben, damit die Display-Inhalte erkennbar sind. Strom wird bei beiden Varianten nicht gewonnen.
Im Rahmen des Projektes unternahm Nokia auch Versuche in verschiedenen Regionen, um eventuell einige Gegenden mit besonderen Bedürfnissen mit Solar-Handys versorgen zu können. Die besten Resultate brachten hier natürlich die Tests im sonnenreichen Kenia.
In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Hersteller, die Mobiltelefone mit Solarzellen vorstellten. Allerdings konnten diese nie in größerem Maßstab Abnehmer finden. Aktuell kommt erschwerend hinzu, dass die Nutzer immer leistungsfähigere Smartphones erwarten, deren Energiebedarf immer weiter steigt, so dass entsprechende Lösungen auch beim Einsatz besserer Solartechnologien schwerer zu realisieren sind.
Das größte Problem ist laut Nokia schlicht die begrenzte Größe der Oberfläche. Sinnvoll lassen sich Solarzellen im Grunde nur auf der Rückseite des Handys verbauen und selbst dort ist nicht genügend Platz, um ausreichend leistungsfähige Systeme unterzubringen.
Auch das Nutzungsverhalten setzt hier enge Grenzen. Die besten Ergebnisse erzielten die Techniker natürlich, wenn sie die Handys im Freien spazieren trugen - mit einem Band um den Hals gehängt und die Rückseite frei nach vorn. Nur ist dies recht ungewöhnlich. Normalerweise bewahren die Nutzer ihre Geräte in der Tasche auf. Oder sie liegen auf dem Tisch - mit der Vorderseite nach oben, damit die Display-Inhalte erkennbar sind. Strom wird bei beiden Varianten nicht gewonnen.
Im Rahmen des Projektes unternahm Nokia auch Versuche in verschiedenen Regionen, um eventuell einige Gegenden mit besonderen Bedürfnissen mit Solar-Handys versorgen zu können. Die besten Resultate brachten hier natürlich die Tests im sonnenreichen Kenia.
In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Hersteller, die Mobiltelefone mit Solarzellen vorstellten. Allerdings konnten diese nie in größerem Maßstab Abnehmer finden. Aktuell kommt erschwerend hinzu, dass die Nutzer immer leistungsfähigere Smartphones erwarten, deren Energiebedarf immer weiter steigt, so dass entsprechende Lösungen auch beim Einsatz besserer Solartechnologien schwerer zu realisieren sind.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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