Diablo-3-Spieler starb nicht wegen Spielmarathon
Nach einem Spielmarathon, der über 72 Stunden andauerte, ist der 32-jährige Russell Shirley laut einem Bericht des Online-Portals 'Gameranx' verstorben. Dies hat sich inzwischen als falsch herausgestellt (siehe Update).
Mehr als 72 Stunden soll der 32-Jährige ununterbrochen damit verbracht haben, das kürzlich von Blizzard veröffentlichte Videospiel Diablo 3 zu spielen. Wie aus dem angesprochenen Bericht hervor geht, wurde der Mann von Kollegen und dem Vermieter tot in seiner Wohnung vorgefunden.
Zunächst ging man bezüglich der Todesursache von einem Herzinfarkt aus. Den Erklärungen zweier Bekannter nach zu urteilen hat der kürzlich verstorbene Mann unter Atemproblemen und Gewichtsproblemen gelitten. Nun wird vermutet, dass ein Atemstillstand die Todesursache war.
In den Kreisen der Videospieler herrscht offenbar eine sehr große Nachfrage nach dem bekannten Hack'n'Slay-Spiel. Innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Verkaufsstart konnte der Titel von Blizzard über 3,5 Millionen Mal verkauft werden. Dieses große Interesse hatte direkte Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Server.
WinFuture.de hat einen genauen Blick auf das Action-Rollenspiel geworfen und die dabei gewonnenen Eindrücke in einem umfassenden Artikel zusammengefasst.
Update (10:24 - 26.05.2012): Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die zunächst bekannt gewordenen Schilderungen falsch sind. Russell Shirley hatte geraume Zeit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Angeblich hat er im Hinblick auf Diablo 3 keinen Spielmarathon von 72 Stunden hingelegt, da er in der Nacht vor seinem Tod mit Freunden unterwegs war. Wie schon vermutet, führte nicht ein Herzinfarkt, sondern eine Atemwegserkrankung zum Tod.
Zunächst ging man bezüglich der Todesursache von einem Herzinfarkt aus. Den Erklärungen zweier Bekannter nach zu urteilen hat der kürzlich verstorbene Mann unter Atemproblemen und Gewichtsproblemen gelitten. Nun wird vermutet, dass ein Atemstillstand die Todesursache war.
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