Pirate Pay: Anti-Torrent-Tool mit Microsoft-Support
Das russische Startup Pirate Pay will eine Technologie entwickelt haben, mit der sich der Tausch von Dateien über die Filesharing-Technologie BitTorrent unterbinden lassen soll. Hilfe erhielt das Unternehmen bei der Entwicklung unter anderem von Microsoft.
Gemeinsam mit den Hollywood-Studios Walt Disney und Sony Pictures soll es bereits einen erfolgreichen Testlauf der Software von Pirate Pay gegeben haben, berichtete das Magazin 'TorrentFreak'. Dabei wurden dem Vernehmen nach mehrere zehntausend Downloads von urheberrechtlich geschütztem Material unterbunden.
Die Entwickler arbeiteten ursprünglich nur an einem Traffic-Management-System für Internet-Provider. Dabei stellte sich heraus, dass ihre Technologie auch genutzt werden kann, um den Datenverkehr über BitTorrent zu behindern. In einer dreijährigen Entwicklungszeit verfeinerte man das System dahingehend, dass sich nun einzelne Torrent-Schwärme direkt attackieren lassen.
Man beschloss, sich deshalb weiter auf diesen Ansatz zu konzentrieren. Immerhin dürfte die Vermarktung einer solchen Technologie an Rechteinhaber ein wesentlich besseres Geschäft versprechen als ein herkömmliches Traffic-Management. Im vergangenen Jahr erhielten die Entwickler eine Finanzierung in Höhe von 100.000 Dollar von Microsofts Seed Financing Fund.
Um den Jahreswechsel herum wurde das Pirate Pay-System mit mäßigem Erfolg eingesetzt, um die Verbreitung eines Films einzudämmen. Dazu klinken sich Server, die mit der Technologie ausgestattet sind, in die Schwärme ein und geben sich per IP-Spoofing als andere beteiligte Clients aus. Anschließend werden die aufgebauten Verbindungen mit Datenmüll geflutet.
Rechteinhaber sollen die Dienste des Unternehmens je nach Umfang des Projekts gegen eine Gebühr zwischen 12.000 und 50.000 Dollar in Anspruch nehmen können, um die Verbreitung eines bestimmten Werkes über BitTorrent zu behindern. Allerdings wird sich erst mittelfristig zeigen müssen, wie effektiv das System arbeitet, wenn Nutzer eine größere Zahl leicht unterschiedlicher Kopien in verschiedenen kleineren Netzen austauschen.
Die Entwickler arbeiteten ursprünglich nur an einem Traffic-Management-System für Internet-Provider. Dabei stellte sich heraus, dass ihre Technologie auch genutzt werden kann, um den Datenverkehr über BitTorrent zu behindern. In einer dreijährigen Entwicklungszeit verfeinerte man das System dahingehend, dass sich nun einzelne Torrent-Schwärme direkt attackieren lassen.
Man beschloss, sich deshalb weiter auf diesen Ansatz zu konzentrieren. Immerhin dürfte die Vermarktung einer solchen Technologie an Rechteinhaber ein wesentlich besseres Geschäft versprechen als ein herkömmliches Traffic-Management. Im vergangenen Jahr erhielten die Entwickler eine Finanzierung in Höhe von 100.000 Dollar von Microsofts Seed Financing Fund.
Um den Jahreswechsel herum wurde das Pirate Pay-System mit mäßigem Erfolg eingesetzt, um die Verbreitung eines Films einzudämmen. Dazu klinken sich Server, die mit der Technologie ausgestattet sind, in die Schwärme ein und geben sich per IP-Spoofing als andere beteiligte Clients aus. Anschließend werden die aufgebauten Verbindungen mit Datenmüll geflutet.
Rechteinhaber sollen die Dienste des Unternehmens je nach Umfang des Projekts gegen eine Gebühr zwischen 12.000 und 50.000 Dollar in Anspruch nehmen können, um die Verbreitung eines bestimmten Werkes über BitTorrent zu behindern. Allerdings wird sich erst mittelfristig zeigen müssen, wie effektiv das System arbeitet, wenn Nutzer eine größere Zahl leicht unterschiedlicher Kopien in verschiedenen kleineren Netzen austauschen.
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