HTC Smartphones: Lieber dünn als lange Laufzeit
Der taiwanische Smartphonehersteller HTC hat nach Angaben eines ranghohen Managers bei seinen jüngsten Modellen auf stärkere Akkus verzichtet, um die von den Kunden bevorzugte besonders flache Bauform zu ermöglichen.
Bjorn Kilburn, der bei HTC für die Strategie im Smartphone-Geschäft zuständig ist, erklärte laut 'PC Magazine' anlässlich einer von dem Unternehmen selbst veranstalteten Event für Blogger, dass die Kunden zugunsten möglichst flacher Geräte auf größere Akkus verzichten. HTC habe darauf reagiert und seine Geräte deshalb entsprechend ausgestattet.
Ursprünglich sei die Einführung von neuen Smartphone-Modellen mit Akkus von rund 3000mAh Kapazität geplant gewesen, doch aufgrund von Kundenbefragungen habe HTC dieses Vorhaben vorerst aufgegeben. Man habe mit größeren Akkus experimentiert, so Kilburn, doch dies hätte die Geräte dicker gemacht, was von den Kunden nicht gewünscht werde.
Man habe deshalb nach anderen Wegen gesucht, um die Akkulaufzeit der jüngsten Smartphones der HTC One-Serie zu maximieren. Unter anderem komme deshalb beim HTC One X ein SuperLCD2-Display zum Einsatz, das sparsamer arbeitet als ein AMOLED-Bildschirm. Letztlich ist das HTC One X mit 8,9 Millimetern aber genauso dick, wie das Konkurrenzprodukt Motorola RAZR Maxx, das aber einen mit 3300mAh erheblich größeren Akku besitzt, während beim neuen HTC-Flaggschiff nur 1800mAh zur Verfügung stehen.
Der HTC-Manager ging auch auf weitere Pläne seines Unternehmens bei kommenden Smartphones ein. So wolle man bei den Kameras auf größere Sensoren, größere Blendenöffnungen und eine bessere Tiefenschärfe setzen, statt nur die Megapixelzahlen weiter zu steigern. Außerdem will HTC weiter auf die Möglichkeit zum Aufbau einer drahtlosen Verbindung zwischen dem Smartphone und großen Fernsehern setzen.
Mit Blick auf die bei einigen Kunden weiterhin beliebten Slider-Smartphones mit vollwertigem QWERTZ-Keyboard sorgte Kilburn für Entäuschung. Zwar seien derartige Geräte bei einem Teil der Nutzer auch jetzt noch gefragt, der Trend gehe aber eindeutig zu Onscreen-Keyboards. Bei HTC wolle man deshalb nur wenige Ressourcen auf Smartphones mit Hardware-Tastatur legen, um sich nicht von wichtigeren Dingen ablenken zu lassen. Seiner Ansicht nach werde es vor allem im Bereich der Bildschirmtastaturen echte Innovationen geben.
Ursprünglich sei die Einführung von neuen Smartphone-Modellen mit Akkus von rund 3000mAh Kapazität geplant gewesen, doch aufgrund von Kundenbefragungen habe HTC dieses Vorhaben vorerst aufgegeben. Man habe mit größeren Akkus experimentiert, so Kilburn, doch dies hätte die Geräte dicker gemacht, was von den Kunden nicht gewünscht werde.
Man habe deshalb nach anderen Wegen gesucht, um die Akkulaufzeit der jüngsten Smartphones der HTC One-Serie zu maximieren. Unter anderem komme deshalb beim HTC One X ein SuperLCD2-Display zum Einsatz, das sparsamer arbeitet als ein AMOLED-Bildschirm. Letztlich ist das HTC One X mit 8,9 Millimetern aber genauso dick, wie das Konkurrenzprodukt Motorola RAZR Maxx, das aber einen mit 3300mAh erheblich größeren Akku besitzt, während beim neuen HTC-Flaggschiff nur 1800mAh zur Verfügung stehen.
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Mit Blick auf die bei einigen Kunden weiterhin beliebten Slider-Smartphones mit vollwertigem QWERTZ-Keyboard sorgte Kilburn für Entäuschung. Zwar seien derartige Geräte bei einem Teil der Nutzer auch jetzt noch gefragt, der Trend gehe aber eindeutig zu Onscreen-Keyboards. Bei HTC wolle man deshalb nur wenige Ressourcen auf Smartphones mit Hardware-Tastatur legen, um sich nicht von wichtigeren Dingen ablenken zu lassen. Seiner Ansicht nach werde es vor allem im Bereich der Bildschirmtastaturen echte Innovationen geben.
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