TV-Kabelmarkt: Telekom will Tele Columbus kaufen
Die Deutsche Telekom will offenbar auch in das Geschäft mit Kabelfernseh-Netzen einsteigen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur 'Reuters' ist der Konzern an einer Übernahme des lokalen Netzbetreibers Tele Columbus interessiert.
Die derzeitigen Besitzer des Unternehmens sind an einem Verkauf interessiert. 600 Millionen Euro sind als Preis im Gespräch. Hinzu käme für den Käufer noch ein Schuldenstand in gleicher Höhe. Die Eignerstruktur ist allerdings recht unübersichtlich, so dass ein Verkauf nicht gerade ein einfacher Prozess ist.
Tele Columbus ist faktisch der letzte Kabelnetzbetreiber, der nicht zu einem der beiden großen Verbünde Unitymedia und Kabel Deutschland gehört. Dem Vernehmen nach sollen auch diese beiden Konzerne bereits ihr Interesse signalisiert haben, wobei man in der Branche davon ausgeht, dass die Übernahme für Kabel Deutschland wohl den größten Nutzen hätte.
Aber auch für die Telekom hätte ein solcher Deal Vorteile. Immerhin spürt man bei dem Telekommunikationskonzern besonders von Seiten der TV-Kabelnetzbetreiber einen besonders starken Druck auf das DSL-Geschäft. Immerhin sind hier nicht nur die Preise oft etwas günstiger, auch die Datenraten kommen schon längst in Bereiche, in die die Telekom erst nach dem Ausbau von Glasfaser-Anbindungen bis in die Haushalte (FTTH) eindringt.
Aktuell ist unklar, ob die Telekom oder einer der anderen potenziellen Bewerber bereits ein Angebot vorgelegt hat. Jeder der drei dürfte dabei sehr vorsichtig vorgehen, denn ein solcher Deal dürfte beim Bundeskartellamt für große Aufmerksamkeit sorgen. Die Vergangenheit zeigte, dass die Behörde Übernahmen in dem Sektor nicht gerade leichtfertigt genehmigt.
Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit von Tele Columbus liegen in Ostdeutschland, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Aktuell verfügt das Unternehmen über rund 2,1 Millionen Kunden.
Tele Columbus ist faktisch der letzte Kabelnetzbetreiber, der nicht zu einem der beiden großen Verbünde Unitymedia und Kabel Deutschland gehört. Dem Vernehmen nach sollen auch diese beiden Konzerne bereits ihr Interesse signalisiert haben, wobei man in der Branche davon ausgeht, dass die Übernahme für Kabel Deutschland wohl den größten Nutzen hätte.
Aber auch für die Telekom hätte ein solcher Deal Vorteile. Immerhin spürt man bei dem Telekommunikationskonzern besonders von Seiten der TV-Kabelnetzbetreiber einen besonders starken Druck auf das DSL-Geschäft. Immerhin sind hier nicht nur die Preise oft etwas günstiger, auch die Datenraten kommen schon längst in Bereiche, in die die Telekom erst nach dem Ausbau von Glasfaser-Anbindungen bis in die Haushalte (FTTH) eindringt.
Aktuell ist unklar, ob die Telekom oder einer der anderen potenziellen Bewerber bereits ein Angebot vorgelegt hat. Jeder der drei dürfte dabei sehr vorsichtig vorgehen, denn ein solcher Deal dürfte beim Bundeskartellamt für große Aufmerksamkeit sorgen. Die Vergangenheit zeigte, dass die Behörde Übernahmen in dem Sektor nicht gerade leichtfertigt genehmigt.
Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit von Tele Columbus liegen in Ostdeutschland, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Aktuell verfügt das Unternehmen über rund 2,1 Millionen Kunden.
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Christian Kahle
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