Mac-Botnetz: Apples mangelt es an Kommunikation
Beim Computer-Konzern Apple mangelt es offenbar noch an Erfahrungen im Umgang mit den Forschern aus dem Bereich der Netzwerk-Sicherheit. Der womöglich ersten größeren Bedrohung, die von Kriminellen gegenüber der Mac OS X-Plattform ausgeht, steht man etwas planlos gegenüber.
Die Kommunikation mit den Experten von Dr. Web, die kürzlich ein auf Macs basierendes Botnetz ausfindig machen und übernehmen konnten, lässt zu wünschen übrig. Die Techniker von Apple nahmen sich der Sache zwar an, sorgten aber fast dafür, dass die Sicherheits-Experten bei ihrer Arbeit behindert wurden, berichtete das US-Magazin 'Forbes'.
Ohne vorherige Rücksprache mit Dr. Web wurde versucht, einen Command-and-Controll-Server, den man selbst ausfindig gemacht hatte, offline zu nehmen. Allerdings handelte es sich um ein System des Security-Unternehmens, mit dem dieses die Kontrolle über das Botnetz übernommen hatte.
"Sie teilten dem Registrar mit, dass diese Domain für kriminelle Machenschaften missbrauch wird. Das wäre korrekt, wenn wir es nicht wären, die sie kontrollieren", erklärte Boris Sharov, Chef von Dr. Web. "Bei Apple betrachtet man unsere Arbeit offenbar nicht als Hilfe. Es stört sie nur."
Die Meldung bei dem zuständigen Domain-Registrar war laut Sharov im Grunde ein Fehler, der hätte vermieden werden können, wenn Apple den Kontakt zu den Sicherheits-Experten gesucht hätte. Allerdings habe man nie eine Antwort von dem US-Konzern erhalten. "Wir schickten ihnen alle Daten, die uns zur Verfügung standen", so Sharov. "Allerdings haben wir bis zu dieser Sache nie etwas von ihnen gehört."
Die Ursache für das Missverständnis liegt offenbar darin, dass man bei Apple noch relativ wenig Kontakte zur Security-Szene hat. Kaspersky Labs, ein deutlich bekannteres russisches Unternehmen aus dem Bereich, konnte nicht bestätigen, dass die Zuständigen bei Apple sich zurückhalten. Diese würden durchaus intensiv daran arbeiten, das Problem zu lösen. Die lange Zeit, in der vor allem die Windows-Plattform im Visier der Kriminellen stand, hat aber wohl ihre Spuren hinterlassen.
Ohne vorherige Rücksprache mit Dr. Web wurde versucht, einen Command-and-Controll-Server, den man selbst ausfindig gemacht hatte, offline zu nehmen. Allerdings handelte es sich um ein System des Security-Unternehmens, mit dem dieses die Kontrolle über das Botnetz übernommen hatte.
"Sie teilten dem Registrar mit, dass diese Domain für kriminelle Machenschaften missbrauch wird. Das wäre korrekt, wenn wir es nicht wären, die sie kontrollieren", erklärte Boris Sharov, Chef von Dr. Web. "Bei Apple betrachtet man unsere Arbeit offenbar nicht als Hilfe. Es stört sie nur."
Die Meldung bei dem zuständigen Domain-Registrar war laut Sharov im Grunde ein Fehler, der hätte vermieden werden können, wenn Apple den Kontakt zu den Sicherheits-Experten gesucht hätte. Allerdings habe man nie eine Antwort von dem US-Konzern erhalten. "Wir schickten ihnen alle Daten, die uns zur Verfügung standen", so Sharov. "Allerdings haben wir bis zu dieser Sache nie etwas von ihnen gehört."
Die Ursache für das Missverständnis liegt offenbar darin, dass man bei Apple noch relativ wenig Kontakte zur Security-Szene hat. Kaspersky Labs, ein deutlich bekannteres russisches Unternehmen aus dem Bereich, konnte nicht bestätigen, dass die Zuständigen bei Apple sich zurückhalten. Diese würden durchaus intensiv daran arbeiten, das Problem zu lösen. Die lange Zeit, in der vor allem die Windows-Plattform im Visier der Kriminellen stand, hat aber wohl ihre Spuren hinterlassen.
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