Google plante Einführung einer eigenen Währung
Der Suchmaschinenkonzern Google dachte vor einiger Zeit darüber nach, eine eigene virtuelle Währung einzuführen. Dafür habe es innerhalb des Unternehmens verschiedene Vorschläge gegeben, berichtete der Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt gestern auf der Mobilfunk-Branchenmesse Mobile World Congress (MWC) in Barcelona.
Die so genannten "Google Bucks" sollten als Peer-to-Peer-Geldsystem gestaltet werden. Ein ähnliches Konzept verfolgt auch das Bitcoin-Projekt seit einiger Zeit. Wie Schmidt ausführte, habe man davon aber letztlich Abstand genommen, weil die Etablierung einer Parallel-Währung in einem Maßstab, wie er bei Google entstehen könnte, in vielen Belangen illegal wäre.
Immerhin besteht ein staatliches Monopol zur Herausgabe einer eigenen Währung. Auf Parallelwährungen, die einen bestimmten Umfang erreichen, reagieren Regierungen daher recht ungehalten. "Letztlich haben wir uns entschieden, dass wir das wegen dieser Dinge nicht umsetzen", sagte Schmidt.
Viele Anbieter haben auf ihren Plattformen eine Ersatzform für die jeweilige nationale Währung: So gibt es Punkte, Coins oder andere Einheiten. Allerdings handelt es sich dabei in der Regel nur um Einheiten, die in einer feststehenden Beziehung zur eigentlichen Währung stehen und nur einen relativ engen, zentral überwachten Einflussbereich haben.
Das Vorhaben Googles wäre über diese Form aber wohl weit hinausgegangen. Immerhin decken die Dienste des Unternehmens ein sehr breites Feld im Netz ab. In Verbindung mit einem Peer-to-Peer-System, in dem die Marktteilnehmer Preise untereinander frei aushandeln, kann dies letztlich dazu führen, dass es über Wechselkursschwankungen Rückwirkungen auf die normale Währung gibt. Dies könnte im schlimmsten Fall zu einer Destabilisierung eines Währungssystems und damit auch einer nationalen Ökonomie führen.
Immerhin besteht ein staatliches Monopol zur Herausgabe einer eigenen Währung. Auf Parallelwährungen, die einen bestimmten Umfang erreichen, reagieren Regierungen daher recht ungehalten. "Letztlich haben wir uns entschieden, dass wir das wegen dieser Dinge nicht umsetzen", sagte Schmidt.
Viele Anbieter haben auf ihren Plattformen eine Ersatzform für die jeweilige nationale Währung: So gibt es Punkte, Coins oder andere Einheiten. Allerdings handelt es sich dabei in der Regel nur um Einheiten, die in einer feststehenden Beziehung zur eigentlichen Währung stehen und nur einen relativ engen, zentral überwachten Einflussbereich haben.
Das Vorhaben Googles wäre über diese Form aber wohl weit hinausgegangen. Immerhin decken die Dienste des Unternehmens ein sehr breites Feld im Netz ab. In Verbindung mit einem Peer-to-Peer-System, in dem die Marktteilnehmer Preise untereinander frei aushandeln, kann dies letztlich dazu führen, dass es über Wechselkursschwankungen Rückwirkungen auf die normale Währung gibt. Dies könnte im schlimmsten Fall zu einer Destabilisierung eines Währungssystems und damit auch einer nationalen Ökonomie führen.
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Christian Kahle
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