Trojaner-Entwickler nutzen Kinder als Einfallstor
Kriminelle verwenden derzeit offenbar verstärkt eine neue Masche, um die Rechner von Nutzern mit Malware zu infizieren: Sie verpacken die Schadcodes in Spielen für Kinder. Das Ziel besteht darin, persönliche Daten der Eltern zu entwenden, berichtet das Magazin 'PC Pro'.
Eine zunehmende Zahl von Anwendern ist sich der Risiken durch Webseiten, in die Malware eingebettet ist, bewusst. Folglich wird stärker darauf geachtet, in welchem Umfeld welche Klicks getätigt werden. So vermeidet man inzwischen recht häufig Malware-Infektionen bei Streifzügen durchs Netz.
Kinder haben allerdings noch kein Bewusstsein für die Problematik der IT-Sicherheit entwickelt. Eine Reihe von Flash-basierten Spielen lockt sie deshalb gezielt an. Dabei handelt es sich in der Regel um relativ simple Games, in denen beispielsweise virtuelle Haustiere mit wenigen Mausklicks eine andere Farbe erhalten.
Die Kriminellen binden diese zum Teil ohne integrierte Malware als Zusatz-Anwendungen in Social Networks ein und versuchen, Kinder schon im Vorschulalter anzulocken. Von hier aus sollen die jungen Nutzer, die mit solchen Spielchen angelockt werden, auf externe Webseiten weitergeleitet werden.
Auf diesen sind dann neben weiteren spielerischen Inhalten auch Installations-Routinen von Trojanern zu finden. Deren Entwickler zielen darauf ab, dass Kinder, die gerade ohne ausreichende Aufsicht am PC ihrer Eltern herumklicken, die aufpoppenden Sicherheits-Abfragen von Virenscannern und den Schutzmechanismen der Betriebssysteme einfach wegklicken, um sich weiter mit dem Spiel beschäftigen zu können.
Sicherheitsexperten fordern Eltern daher auf, die Online-Aktivitäten ihrer Kinder auch dann im Auge zu behalten, wenn sie scheinbar nur mit einem harmlos scheinenden Flash-Spiel beschäftigt sind. Laut einer Untersuchung des Security-Dienstleisters BitDefender passt schließlich immerhin ein Viertel der Nutzer mit sehr jungen Kindern nicht auf, wenn ihr Nachwuchs am Rechner aktiv ist.
Kinder haben allerdings noch kein Bewusstsein für die Problematik der IT-Sicherheit entwickelt. Eine Reihe von Flash-basierten Spielen lockt sie deshalb gezielt an. Dabei handelt es sich in der Regel um relativ simple Games, in denen beispielsweise virtuelle Haustiere mit wenigen Mausklicks eine andere Farbe erhalten.
Die Kriminellen binden diese zum Teil ohne integrierte Malware als Zusatz-Anwendungen in Social Networks ein und versuchen, Kinder schon im Vorschulalter anzulocken. Von hier aus sollen die jungen Nutzer, die mit solchen Spielchen angelockt werden, auf externe Webseiten weitergeleitet werden.
Auf diesen sind dann neben weiteren spielerischen Inhalten auch Installations-Routinen von Trojanern zu finden. Deren Entwickler zielen darauf ab, dass Kinder, die gerade ohne ausreichende Aufsicht am PC ihrer Eltern herumklicken, die aufpoppenden Sicherheits-Abfragen von Virenscannern und den Schutzmechanismen der Betriebssysteme einfach wegklicken, um sich weiter mit dem Spiel beschäftigen zu können.
Sicherheitsexperten fordern Eltern daher auf, die Online-Aktivitäten ihrer Kinder auch dann im Auge zu behalten, wenn sie scheinbar nur mit einem harmlos scheinenden Flash-Spiel beschäftigt sind. Laut einer Untersuchung des Security-Dienstleisters BitDefender passt schließlich immerhin ein Viertel der Nutzer mit sehr jungen Kindern nicht auf, wenn ihr Nachwuchs am Rechner aktiv ist.
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Christian Kahle
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