GVU-Trojaner: Betrüger verdoppeln Geldforderung
Die Betrugsmasche des so genannten GVU-Trojaners scheint sich zu lohnen. Die Kriminellen, von denen die Malware stammt, führen offenbar so leicht Nutzer hinters Licht, dass sie sich eine Verdoppelung der Geldforderungen problemlos leisten können.
Sobald der Schädling das System befallen hat, was in der Regel über Scripte in manipulierten Webseiten erfolgt, sperrt dieser den Computer. Gleichzeitig erscheint eine Meldung, nach der angeblich illegale Kopien auf dem Rechner gefunden wurden. Als Absender werden die Logos der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) sowie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) missbraucht.
Gegen die Zahlung einer Gebühr via PaysafeCard werde der Rechner entsperrt - so wird es zumindest in der Meldung behauptet. Bisher wurde von den betroffenen Nutzern eine Zahlung von 50 Euro verlangt. Wie die GVU mitteilte, hat sich die geforderte Summe heute auf 100 Euro erhöht.
Einige Betroffene, die sich bei der GVU meldeten, hätten die Gebühr bereits bezahlt. Den Schädling, der seit Mitte März im Umlauf ist, sind sie damit allerdings nicht losgeworden. Die GVU riet noch einmal allen betroffenen Internetnutzern dringend, auf gar keinen Fall zu zahlen.
Hilfestellungen zur Entfernung des Trojaners werden über unterschiedliche Online-Dienste angeboten, die von der GVU zusammengestellt wurden. Der Payment-Dienstleister PaysafeCard forderte Nutzer, die bereits bezahlt haben, außerdem auf, so schnell wie möglich Kontakt zu deren Team aufzunehmen. Hier besteht die Chance, den Betrag noch zurückzuholen.
Gegen die Zahlung einer Gebühr via PaysafeCard werde der Rechner entsperrt - so wird es zumindest in der Meldung behauptet. Bisher wurde von den betroffenen Nutzern eine Zahlung von 50 Euro verlangt. Wie die GVU mitteilte, hat sich die geforderte Summe heute auf 100 Euro erhöht.
Einige Betroffene, die sich bei der GVU meldeten, hätten die Gebühr bereits bezahlt. Den Schädling, der seit Mitte März im Umlauf ist, sind sie damit allerdings nicht losgeworden. Die GVU riet noch einmal allen betroffenen Internetnutzern dringend, auf gar keinen Fall zu zahlen.
Hilfestellungen zur Entfernung des Trojaners werden über unterschiedliche Online-Dienste angeboten, die von der GVU zusammengestellt wurden. Der Payment-Dienstleister PaysafeCard forderte Nutzer, die bereits bezahlt haben, außerdem auf, so schnell wie möglich Kontakt zu deren Team aufzunehmen. Hier besteht die Chance, den Betrag noch zurückzuholen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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