Tablet-Markt: Apple boomt, Amazon pusht Android
Der Markt für Tablets wurde auch im vierten Quartal erwartungsgemäß weiter von Apples iPad dominiert. Die Hersteller Android-basierter Geräte konnten sich inzwischen allerdings signifikante Marktanteile sichern. Das teilte das Marktforschungsunternehmen Strategy Analytics mit.
Die Entwicklung der Anteile in dem Markt dürfte bei Apple allerdings derzeit niemandem Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Nachdem das Unternehmen den Markt zeitweise fast allein belieferte, ziehen nun zwar Konkurrenten nach und lassen das iPad nach 68 Prozent vor einem Jahr nun auf insgesamt 58 Prozent sinken - dies allerdings in einem schnell wachsenden Segment in dem Apple seine Verkaufszahlen im Jahresvergleich trotzdem auf 15 Millionen mehr als verdoppelte.
Android-Tablets kommen inzwischen auf einen Marktanteil von 39 Prozent, teilten die Marktforscher mit. Rund die Hälfte der Geräte mit diesem Betriebsystem würden aber nicht mit einer Google-zertifizierten Version laufen und entsprechend nicht mit dem Android Market ausgestattet sein.
Dabei geht es vor allem um Amazons Kindle Fire, der im vergangenen Herbst auf den Markt kam. Das Gerät wird von Amazon zu einem äußerst geringen Preis angeboten und soll vor allem als Vertriebsplattform für digitale Inhalte Geld einbringen. Mit dieser Strategie sorgte Amazon allerdings für einen kräftigen Schub bei den Android-Tablets.
Der gesamte Markt für Tablets wuchs nach Angaben der Marktforscher von 10,7 Millionen verkauften Geräten im vierten Quartal 2010 auf nunmehr 26,8 Millionen abgesetzter Modelle. Damit wuchs das noch junge Segment auf eine Größe von mehr als einem Viertel des PC-Marktes - 92,7 Millionen Computer wurden nach Statistiken der IDC im vierten Quartal abgesetzt.
Andere Plattformen spielen im Tablet-Markt kaum eine Rolle. Research in Motion bringt es nach Angaben der Marktforscher bei seinem PlayBook gerademal auf rund 500.000 verkaufte Geräte und etwa 400.000 Stück werden mit Windows 7 ausgeliefert.
Android-Tablets kommen inzwischen auf einen Marktanteil von 39 Prozent, teilten die Marktforscher mit. Rund die Hälfte der Geräte mit diesem Betriebsystem würden aber nicht mit einer Google-zertifizierten Version laufen und entsprechend nicht mit dem Android Market ausgestattet sein.
Dabei geht es vor allem um Amazons Kindle Fire, der im vergangenen Herbst auf den Markt kam. Das Gerät wird von Amazon zu einem äußerst geringen Preis angeboten und soll vor allem als Vertriebsplattform für digitale Inhalte Geld einbringen. Mit dieser Strategie sorgte Amazon allerdings für einen kräftigen Schub bei den Android-Tablets.
Der gesamte Markt für Tablets wuchs nach Angaben der Marktforscher von 10,7 Millionen verkauften Geräten im vierten Quartal 2010 auf nunmehr 26,8 Millionen abgesetzter Modelle. Damit wuchs das noch junge Segment auf eine Größe von mehr als einem Viertel des PC-Marktes - 92,7 Millionen Computer wurden nach Statistiken der IDC im vierten Quartal abgesetzt.
Andere Plattformen spielen im Tablet-Markt kaum eine Rolle. Research in Motion bringt es nach Angaben der Marktforscher bei seinem PlayBook gerademal auf rund 500.000 verkaufte Geräte und etwa 400.000 Stück werden mit Windows 7 ausgeliefert.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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