'RedPad': Das (teure) Tablet für Chinas Parteikader
Es hat einen 9,7-Zoll-Bildschirm, läuft mit Android 3.2 und kostet geradezu unfassbare 1230 Euro: Das "RedPad" genannte Tablet soll kommunistischen Parteifunktionären unter anderem bei der Überprüfung von Journalisten helfen.
Es ist im Wesentlichen ein stinknormales Tablet, aber dennoch rund doppelt so teuer wie die kapitalistische Konkurrenz aus dem Hause Apple: Das Gerät, das chinesische Internet-Nutzer und Microblogger "RedPad" (offiziell heißt es in etwa 'Red Group Number One') nennen, hat sich im eigenen Land längst zum Gespött entwickelt.
Immerhin: Eine Lederhülle ist beim RedPad inkludiert
Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, fragt sich etwa ein chinesischer Blogger, ob das RedPad der "Gott der technischen Spielzeuge" sei und schlägt vor, dass der Hersteller für diesen Preis am besten gleich ein (echtes) iPad beilegen könnte.
Nach Angaben der Seite 'Penn Olson', die über die asiatische Technikwelt berichtet, verteidigt der Hersteller den hohen Preis. RedPad-Sprecher Liu Xianri sagte, dass man nicht nur das Gerät selbst verkaufe, sondern auch Dienste und Informationen. Die Hardware selbst koste demnach umgerechnet gerade mal 345 Euro.
Der Rest des Geldes fließe nach Angaben von Liu Xianri in die Entwicklung und Beschaffung spezieller Apps. Es sei deswegen so teuer, weil es speziell für die Arbeit von Regierungskadern entworfen wurde. Den Vergleich mit Apples iPad lehnt der Unternehmenssprecher kategorisch ab: Seiner Meinung nach müsse Apple ja "nur" die Hardware bezahlen und habe keinerlei finanziellen Aufwand bei der Entwicklung von Anwendungen (was natürlich nicht einmal im Ansatz stimmt).
Die teuren Apps ermöglichen chinesischen Parteifunktionären den Zugriff auf staatlich gesteuerte Blog, Nachrichtenseiten und andere Medien sowie Office-Anwendungen und Programme, mit denen etwa Journalisten überprüft werden können. Über die technischen Spezifikationen ist hingegen kaum etwas bekannt, dennoch sei der Preis auch deshalb so angesetzt worden, um zu zeigen, dass es das Beste am Markt sei, so der Hersteller.
Immerhin: Eine Lederhülle ist beim RedPad inkludiert
Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, fragt sich etwa ein chinesischer Blogger, ob das RedPad der "Gott der technischen Spielzeuge" sei und schlägt vor, dass der Hersteller für diesen Preis am besten gleich ein (echtes) iPad beilegen könnte.
Nach Angaben der Seite 'Penn Olson', die über die asiatische Technikwelt berichtet, verteidigt der Hersteller den hohen Preis. RedPad-Sprecher Liu Xianri sagte, dass man nicht nur das Gerät selbst verkaufe, sondern auch Dienste und Informationen. Die Hardware selbst koste demnach umgerechnet gerade mal 345 Euro.
Der Rest des Geldes fließe nach Angaben von Liu Xianri in die Entwicklung und Beschaffung spezieller Apps. Es sei deswegen so teuer, weil es speziell für die Arbeit von Regierungskadern entworfen wurde. Den Vergleich mit Apples iPad lehnt der Unternehmenssprecher kategorisch ab: Seiner Meinung nach müsse Apple ja "nur" die Hardware bezahlen und habe keinerlei finanziellen Aufwand bei der Entwicklung von Anwendungen (was natürlich nicht einmal im Ansatz stimmt).
Die teuren Apps ermöglichen chinesischen Parteifunktionären den Zugriff auf staatlich gesteuerte Blog, Nachrichtenseiten und andere Medien sowie Office-Anwendungen und Programme, mit denen etwa Journalisten überprüft werden können. Über die technischen Spezifikationen ist hingegen kaum etwas bekannt, dennoch sei der Preis auch deshalb so angesetzt worden, um zu zeigen, dass es das Beste am Markt sei, so der Hersteller.
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