iPad-Kauf der CDU ruft Rechnungshof auf den Plan
Die CDU-Fraktion des Landtages in Sachsen-Anhalt will für alle ihre Mitglieder iPads anschaffen. Der Landesrechnungshof hat allerdings Bedenken, ob dies in der geplanten Form zulässig ist und will die Angelegenheit untersuchen, berichtete die 'Mitteldeutsche Zeitung'.
41 Geräte sollen für die Abgeordneten angeschafft werden. Dafür will die Fraktion rund 30.000 Euro ausgeben. Grundsätzlich sei dies zwar zulässig, allerdings müssten verschiedene Bedingungen eingehalten werden, sagte Rechnungshofpräsident Ralf Seibicke der Zeitung. Deshalb will er das Vorhaben genauer unter die Lupe nehmen.
So soll beispielsweise geprüft werden, ob die Anschaffung nicht in einer öffentlichen Ausschreibung vorgenommen werden müsste. Denn immerhin gebe es auch andere Anbieter von Tablets, die teilweise auch Geräte zu geringeren Preisen bereitstellen könnten. "Für uns als Rechnungshof ist für die Wirtschaftlichkeit wichtig, dass eine solche Anschaffung herstellerneutral ausgeschrieben wird", sagte Seibicke.
Weiterhin wird wohl auch die Notwendigkeit der Anschaffung eine Rolle spielen. Denn der Landtag stellt den Abgeordneten bereits PCs beziehungsweise Notebooks für ihre Arbeit zur Verfügung. Daher müsse die CDU-Fraktion nachweisen, dass die Geräte für die parlamentarische Arbeit wirklich benötigt werden. Auf Bundesebene könnte man hier das Notebook-Verbot im Bundestags-Plenum ins Spiel bringen. Dem gegenüber stört sich im Berliner Abgeordnetenhaus niemand daran, dass die frisch eingezogenen Abgeordneten der Piraten fast ausnahmslos ein Notebook-Display vor sich haben.
Das Geld für die iPads wäre fraglos vorhanden, denn die Fraktion verfügt über Rücklagen in Höhe von 280.000 Euro. Allerdings handelt es sich dabei um Steuergelder, weshalb der Steuerzahlerbund das Vorhaben scharf kritisierte. Letztlich, so hier es aus den Reihen der sachsen-anhaltinischen CDU, sei aber ohnehin noch nichts endgültig beschlossen.
So soll beispielsweise geprüft werden, ob die Anschaffung nicht in einer öffentlichen Ausschreibung vorgenommen werden müsste. Denn immerhin gebe es auch andere Anbieter von Tablets, die teilweise auch Geräte zu geringeren Preisen bereitstellen könnten. "Für uns als Rechnungshof ist für die Wirtschaftlichkeit wichtig, dass eine solche Anschaffung herstellerneutral ausgeschrieben wird", sagte Seibicke.
Weiterhin wird wohl auch die Notwendigkeit der Anschaffung eine Rolle spielen. Denn der Landtag stellt den Abgeordneten bereits PCs beziehungsweise Notebooks für ihre Arbeit zur Verfügung. Daher müsse die CDU-Fraktion nachweisen, dass die Geräte für die parlamentarische Arbeit wirklich benötigt werden. Auf Bundesebene könnte man hier das Notebook-Verbot im Bundestags-Plenum ins Spiel bringen. Dem gegenüber stört sich im Berliner Abgeordnetenhaus niemand daran, dass die frisch eingezogenen Abgeordneten der Piraten fast ausnahmslos ein Notebook-Display vor sich haben.
Das Geld für die iPads wäre fraglos vorhanden, denn die Fraktion verfügt über Rücklagen in Höhe von 280.000 Euro. Allerdings handelt es sich dabei um Steuergelder, weshalb der Steuerzahlerbund das Vorhaben scharf kritisierte. Letztlich, so hier es aus den Reihen der sachsen-anhaltinischen CDU, sei aber ohnehin noch nichts endgültig beschlossen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos zum iPad
- Apple hat viele iPads: Welches Tablet sich für wen eignet
- Gratis-Spielspaß: Die 7 besten iPad-Games abseits des Mainstreams
- Alldocube iPlay 80 Mini Ultra im Test: Besser als das iPad Mini?
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
- Tipps zum Tablet: Nützliches Zubehör für iPad 10 und iPad 11 im Test
Neue Apple-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Tablets:
Neue Nachrichten
- PC-Lieferzahlen brechen im dritten Quartal um 20 Prozent ein
- Der nächste Schlag: Volkswagen muss 1,2 Millionen Euro Strafe zahlen
- Google Pixel 11 mit 50 GB: Im Bundle günstiger als Smartphone allein
- Outlook soll Tippfehler vor dem Versand bald automatisch abfangen
- Windows 11-Bypass: Microsoft schließt einen Ausweg aus Kontopflicht
- Readly (fast) geschenkt: Jetzt zwei Monate lesen, nur 1 Euro bezahlen
- Nano Banana 2.1: Googles Bildgenerierung wird besser und günstiger
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Version: KillerPDF v1.8.80 ist freigegeben
d-hubs - Heute 09:09 Uhr -
"MSBuild.exe "Hard error" - Anzeige nach Win11-Start
Kuberg - Heute 05:26 Uhr -
immich-News; Immich Insights ist da
d-hubs - Gestern 00:21 Uhr -
WordPress 7.1.3 :: Sicherheits- und Wartungsupdate -
d-hubs - Vorgestern 01:10 Uhr -
Neu: Google Drive und Google Docs können
d-hubs - 06.10. 17:16 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen