Experte sicher: Nintendo bleibt Verfechter physischer Switch-Spiele
Während sich Sony und Microsoft von Discs verabschieden, hält Nintendo scheinbar an physischen Datenträgern für Switch-Konsolen fest. Der japanische Konzern schwimmt damit laut Analysten (vorerst) gegen den Strom - Sammler dürfen aufatmen.
Der globale Markt für physische Videospiele schrumpft seit den späten 2000er-Jahren kontinuierlich. Dennoch verzeichnete der Einzelhandel zuletzt durch die Switch 2 ein leichtes Wachstum. Historisch gesehen war Nintendo schon immer ein Verfechter proprietärer Speichermedien. Das zeigte das Festhalten an Modulen beim Nintendo 64, als die Konkurrenz bereits auf CD-ROMs setzte. Das aktuelle Aufbäumen gilt jedoch als temporär, da der Trend in Richtung Downloads geht.
Wie der Analyst Mat Piscatella vom Marktforschungsunternehmen Circana gegenüber VGC darlegt, wird sich Nintendo von den Strategien der Konkurrenz nicht beirren lassen. Er geht davon aus, dass das Unternehmen seine Pläne unabhängig von Sony oder Microsoft verfolge. Nintendo bleibe sich selbst treu, was für den Einzelhandel von großer Bedeutung sei. Die Verkäufe von Hardware und Software bringen wichtige Umsätze für lokale Geschäfte.
Der Erhalt physischer Medien bringt für Endanwender verschiedene Aspekte mit sich - Vor- und Nachteile:
Piscatella beschreibt den nahenden Abschied von der Disc eher als psychologischen Wendepunkt denn als echte Marktverschiebung, da der digitale Wandel längst vollzogen sei. Das Jahr 2026 habe bereits einige unerwartete Wendungen geboten, weshalb in der Branche nichts final entschieden sei. Solange Nintendo die Produktion von Cartridges wirtschaftlich aufrechterhalten kann, bleibt die Switch-Reihe ein sicherer Hafen für Liebhaber physischer Spiele.
Was meint ihr zu dem Ende physischer Spiele? Kauft ihr eure Titel lieber digital oder greift ihr noch zu Cartridges? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Switch 2 + Pokémon Pokopia Für 479 Euro bei Media Markt
Siehe auch:
Nintendos analoger Sonderweg
Nachdem Sony für Januar 2028 das Ende physischer Datenträger angekündigt hat, blickt die Spielebranche gespannt auf Nintendo. Der japanische Konzern dürfte als letzter großer Hardware-Hersteller an klassischen Modulen festhalten. Während die kommende PlayStation 6 und Microsofts Project Helix voraussichtlich rein digitale Konsolen werden, positionieren sich die Switch 2 und mögliche Nachfolger als wichtiger Anlaufpunkt für Sammler.Der globale Markt für physische Videospiele schrumpft seit den späten 2000er-Jahren kontinuierlich. Dennoch verzeichnete der Einzelhandel zuletzt durch die Switch 2 ein leichtes Wachstum. Historisch gesehen war Nintendo schon immer ein Verfechter proprietärer Speichermedien. Das zeigte das Festhalten an Modulen beim Nintendo 64, als die Konkurrenz bereits auf CD-ROMs setzte. Das aktuelle Aufbäumen gilt jedoch als temporär, da der Trend in Richtung Downloads geht.
Wie der Analyst Mat Piscatella vom Marktforschungsunternehmen Circana gegenüber VGC darlegt, wird sich Nintendo von den Strategien der Konkurrenz nicht beirren lassen. Er geht davon aus, dass das Unternehmen seine Pläne unabhängig von Sony oder Microsoft verfolge. Nintendo bleibe sich selbst treu, was für den Einzelhandel von großer Bedeutung sei. Die Verkäufe von Hardware und Software bringen wichtige Umsätze für lokale Geschäfte.
Der Erhalt physischer Medien bringt für Endanwender verschiedene Aspekte mit sich - Vor- und Nachteile:
- Echte Cartridges ermöglichen den uneingeschränkten Weiterverkauf und Verleih von Spielen.
- Sammler behalten eine physische Wertanlage unabhängig von Server-Abschaltungen.
- Die Produktion von Modulen verursacht höhere Kosten und mehr Plastikmüll.
- Viele Spiele erfordern trotz Cartridge große Updates oder gar Komplett-Downloads aus dem Internet.
(Fast) leere Hüllen im Handel
Auch wenn Sony ab 2028 keine Discs mehr presst, werden Spieleverpackungen nicht vollständig aus den Regalen verschwinden. Der Handel wird stattdessen verstärkt auf Boxen mit Download-Codes oder Game Key Cards (Cartridges nur mit Lizenzschlüssel) setzen. Nintendo nutzt schon jetzt solche Boxen, wenn auch bisher nur selten. Das Unternehmen bedient den Gebrauchtmarkt durch echte Module indirekt weiter, was die Bindung der Spieler an das eigene Ökosystem stärkt.Piscatella beschreibt den nahenden Abschied von der Disc eher als psychologischen Wendepunkt denn als echte Marktverschiebung, da der digitale Wandel längst vollzogen sei. Das Jahr 2026 habe bereits einige unerwartete Wendungen geboten, weshalb in der Branche nichts final entschieden sei. Solange Nintendo die Produktion von Cartridges wirtschaftlich aufrechterhalten kann, bleibt die Switch-Reihe ein sicherer Hafen für Liebhaber physischer Spiele.
Was meint ihr zu dem Ende physischer Spiele? Kauft ihr eure Titel lieber digital oder greift ihr noch zu Cartridges? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Switch 2 + Pokémon Pokopia Für 479 Euro bei Media Markt
Zusammenfassung
- Sony und Microsoft planen den Ausstieg bei physischen Datenträgern
- Nintendo bleibt bei seinen Modulen als wichtige Bastion für Fans
- Sammler profitieren langfristig von physischen Spiel-Cartridges echt
- Der Einzelhandel profitiert weiter von Nintendos physischem Absatz
- Physische Spiele sichern den Weiterverkauf und Schutz vor Servern
Siehe auch:
- OLED-Hoffnung platzt: Nintendo Switch 2 bald mit neuen Displays
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- 35 Mio. Euro: Nintendo zahlt hohe Strafe wegen Joy-Con-Drift der Switch
- Neues Modell bestätigt: Nintendo Switch 2 kommt mit Wechsel-Akku
- Nintendo: Spiele auf Speicherkarten kosten jetzt mehr als digital
Thema:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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