Google finanziert Kampf gegen moderne Sklaverei
Der Suchmaschinenkonzern Google hat eine finanzielle Unterstützung von Organisationen angekündigt, die gegen moderne Formen der Sklaverei kämpfen. 11,5 Millionen Dollar will das Unternehmen spenden. Die Aktion sorgt zusätzlich dafür, das Thema in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.
Bei der Spende Googles handelt es sich wohl um die bisher größte Geldmenge, die ein Unternehmen bisher in diesen Bereich steckte. Die Summe soll eingesetzt werden um Betroffenen juristische Hilfe zu gewähren, aber auch direkte Interventionsmaßnahmen zu unterstützen, durch die Menschen aus Situationen gerettet werden, in denen sie zu Arbeit oder Prostitution gezwungen werden.
"Viele Leute dürften überrascht sein, zu erfahren, dass sich heute mehr Menschen in Sklaverei befinden, als zu jeder anderen Zeit in der Geschichte", sagte Jacquelline Fuller, die die wohltätigen Aktivitäten Googles leitet. "Die gute Nachricht: Es gibt Lösungsformen."
Die genauen Zahlen schwanken je nach Definition. Allerdings liegen alle deutlich im zweistelligen Millionenbereich. Als moderne Formen der Sklaverei gelten beispielsweise Zwangsprostitution, Zwangsarbeit aber auch die Zwangsrekrutierung von Minderjährigen für Bürgerkriegsarmeen in Afrika. Rund die Hälfte der Betroffenen sind Kinder oder Jugendliche.
Mit seiner Spende will Google Organisationen unterstützen, die in dem Arbeitsbereich bereits verbriefte Erfolge vorweisen können. Als zentraler Knoten soll die weltweit tätige International Justice Mission dienen, die ihren Sitz in Washington, D.C., hat. Über diese sollen die Gelder an Organisationen wie Polaris Project, Slavery Footprint und eine Reihe kleinerer lokaler Projekte verteilt werden, hieß es.
Die finanzielle Unterstützung soll diesen auch helfen, ihre Infrastrukturen vor Ort zu stärken. Dazu gehört auch, bessere Verbindungen zu weiteren potenziellen Förderern aufbauen zu können um eine längerfristige Finanzierung sicherzustellen. Der überwiegende Teil der Google-Spende wird dabei voraussichtlich nach Indien fließen.
"In jedem Jahr fokussieren wir einen Teil unserer Spendentätigkeit darauf, direkte humanitäre Hilfe zu unterstützen", erklärte Fuller. "Google entschied sich, in diesem Jahr das Thema Sklaverei zu beleuchten, weil es nichts fundamentaleres als die Freiheit gibt."
"Viele Leute dürften überrascht sein, zu erfahren, dass sich heute mehr Menschen in Sklaverei befinden, als zu jeder anderen Zeit in der Geschichte", sagte Jacquelline Fuller, die die wohltätigen Aktivitäten Googles leitet. "Die gute Nachricht: Es gibt Lösungsformen."
Die genauen Zahlen schwanken je nach Definition. Allerdings liegen alle deutlich im zweistelligen Millionenbereich. Als moderne Formen der Sklaverei gelten beispielsweise Zwangsprostitution, Zwangsarbeit aber auch die Zwangsrekrutierung von Minderjährigen für Bürgerkriegsarmeen in Afrika. Rund die Hälfte der Betroffenen sind Kinder oder Jugendliche.
Mit seiner Spende will Google Organisationen unterstützen, die in dem Arbeitsbereich bereits verbriefte Erfolge vorweisen können. Als zentraler Knoten soll die weltweit tätige International Justice Mission dienen, die ihren Sitz in Washington, D.C., hat. Über diese sollen die Gelder an Organisationen wie Polaris Project, Slavery Footprint und eine Reihe kleinerer lokaler Projekte verteilt werden, hieß es.
Die finanzielle Unterstützung soll diesen auch helfen, ihre Infrastrukturen vor Ort zu stärken. Dazu gehört auch, bessere Verbindungen zu weiteren potenziellen Förderern aufbauen zu können um eine längerfristige Finanzierung sicherzustellen. Der überwiegende Teil der Google-Spende wird dabei voraussichtlich nach Indien fließen.
"In jedem Jahr fokussieren wir einen Teil unserer Spendentätigkeit darauf, direkte humanitäre Hilfe zu unterstützen", erklärte Fuller. "Google entschied sich, in diesem Jahr das Thema Sklaverei zu beleuchten, weil es nichts fundamentaleres als die Freiheit gibt."
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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