Google Maps 6.0 bringt Navigation in Innenräumen
Die gerade veröffentlichte Version 6.0 der Karten-Software Google Maps ermöglicht erstmals Indoor-Navigation. Die Position wird über A-GPS ermittelt, die ersten Orte, die diesen Service anbieten, sind Flughäfen und Einkaufszentren.
Wie der US-Konzern via 'Google Blog' bekannt gegeben hat, "erblindet" ein Android-Handy ab sofort nicht mehr, wenn man ein (großes) Gebäude betritt. Das dürfte besonders auf Flughäfen höchst praktisch sein, etwa wenn man von einem Terminal zum anderen muss.
Nutzt man Google Maps und kommt zu einem Gebäude, das seinen Grundriss dem Kartendienst zur Verfügung gestellt hat, dann wechselt Maps in eine Detailansicht. Diese ist allerdings interaktiv, erlaubt also echte Navigation. Die Position des Nutzers wird in Innenräumen naturgemäß nicht direkt über GPS-Satelliten bestimmt, sondern über das so genannte Assisted-GPS (A-GPS). Dieses nutzt für die Positionsbestimmung Hilfsdaten wie etwa GSM-Funkzellen.
Links die alte Google-Maps-Ansicht, rechts die neue der Version 6.0
Mit Google Maps 6.0 kommt man allerdings nicht nur bequemer von A nach B, man kann sich innerhalb großer Gebäude auch so genannte "Points of Interest" in der Nähe anzeigen lassen. Dazu zählen etwa Boarding-Gates auf Flughäfen oder Restaurants und Shops, die in der Umgebung zu finden sind.
Wer die neue Indoor-Navigation ausprobieren will, muss derzeit aber noch in die USA oder nach Japan reisen: Die ersten Flughäfen, deren Grundrisse bereits integriert wurden, sind die internationalen Airports in Chicago, Atlanta und San Francisco bzw. Tokio. Auch in Einkaufszentren, großen Malls (etwa Macy's, Mall of Amrica und Home Depot) und IKEA-Läden steht der Service zur Verfügung.
Die vollständige Liste der zurzeit unterstützten Locations findet man im 'Help Center' von Google. Interessierte Unternehmen können außerdem auf 'Google Maps Floor Plans' eigene Grundrisse hochladen.
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Nutzt man Google Maps und kommt zu einem Gebäude, das seinen Grundriss dem Kartendienst zur Verfügung gestellt hat, dann wechselt Maps in eine Detailansicht. Diese ist allerdings interaktiv, erlaubt also echte Navigation. Die Position des Nutzers wird in Innenräumen naturgemäß nicht direkt über GPS-Satelliten bestimmt, sondern über das so genannte Assisted-GPS (A-GPS). Dieses nutzt für die Positionsbestimmung Hilfsdaten wie etwa GSM-Funkzellen.
Links die alte Google-Maps-Ansicht, rechts die neue der Version 6.0
Mit Google Maps 6.0 kommt man allerdings nicht nur bequemer von A nach B, man kann sich innerhalb großer Gebäude auch so genannte "Points of Interest" in der Nähe anzeigen lassen. Dazu zählen etwa Boarding-Gates auf Flughäfen oder Restaurants und Shops, die in der Umgebung zu finden sind.
Wer die neue Indoor-Navigation ausprobieren will, muss derzeit aber noch in die USA oder nach Japan reisen: Die ersten Flughäfen, deren Grundrisse bereits integriert wurden, sind die internationalen Airports in Chicago, Atlanta und San Francisco bzw. Tokio. Auch in Einkaufszentren, großen Malls (etwa Macy's, Mall of Amrica und Home Depot) und IKEA-Läden steht der Service zur Verfügung.
Die vollständige Liste der zurzeit unterstützten Locations findet man im 'Help Center' von Google. Interessierte Unternehmen können außerdem auf 'Google Maps Floor Plans' eigene Grundrisse hochladen.
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