Cloud Gaming: Chrome mit Support für Gamepads
Google will seinen Browser Chrome zur Spieleplattform ausbauen. Mit der Unterstützung für Gamepads und andere Steuerungsgeräte erhalten Web-Entwickler die Mittel, um aufwändige Online-Spiele zu erschaffen. Das erklärte der Google-Mitarbeiter Paul Kinlan im Rahmen der Veranstaltung Develop Liverpool.
In einem Bericht vom ‘Edge Magazine’ heißt es, dass Google selbst keine Cloud-Gaming-Plattform anbieten will, sondern lediglich die technischen Voraussetzungen schafft. Ein an das System angeschlossener Gamecontroller soll sich vom Browser nutzen lassen, so dass damit die Online-Spiele gesteuert werden können.
Die entsprechenden Funktionen werden voraussichtlich im ersten Quartal 2012 in Chrome Einzug halten. Neben Gamepads werden auch Kameras und Mikrofone ohne ein zusätzliches Plugin unterstützt, erklärte Kinlan. Er stellte Augmented-Reality-Games und Anwendungen in Aussicht, die von der optischen Überwachung des Spielers (Player Tracking) Gebrauch machen.
Mit der Unterstützung des freien Projekts 'WebRTC' will Google Videochats und andere Formen der Echtzeitkommunikation ermöglichen. Die Technik basiert auf JavaScript und HTML5 und kommt dadurch ohne ein zusätzliches Browser-Plugin aus. Neben Google beteiligen sich auch Mozilla und Opera an WebRTC.
Die Grundlage für aufwändige Online-Games hat Google bereits in der Vergangenheit mit der Unterstützung des WebGL-Standards geschaffen. Die Schnittstelle stellt den Online-Games die Ressourcen der Grafikkarte zur Verfügung. Am Ende ist Chrome ein vollständiger Gaming-Client. Vor allem die Chromebooks werden davon profitieren, denn ihr Funktionsumfang wird um einen entscheidenden Punkt erweitert.
Die entsprechenden Funktionen werden voraussichtlich im ersten Quartal 2012 in Chrome Einzug halten. Neben Gamepads werden auch Kameras und Mikrofone ohne ein zusätzliches Plugin unterstützt, erklärte Kinlan. Er stellte Augmented-Reality-Games und Anwendungen in Aussicht, die von der optischen Überwachung des Spielers (Player Tracking) Gebrauch machen.
Mit der Unterstützung des freien Projekts 'WebRTC' will Google Videochats und andere Formen der Echtzeitkommunikation ermöglichen. Die Technik basiert auf JavaScript und HTML5 und kommt dadurch ohne ein zusätzliches Browser-Plugin aus. Neben Google beteiligen sich auch Mozilla und Opera an WebRTC.
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Michael Diestelberg
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