Gates über Jobs: "Er hat sich umzingelt gefühlt"
Diplomatisch hat Bill Gates auf die Vorwürfe reagiert, die in der gerade erschienenen Steve-Jobs-Biografie geäußert worden sind. Darin hatte Jobs den Microsoft-Gründer als "einfallslos" bezeichnet, der selbst "nie etwas erfunden" hätte.
In einem TV-Interview mit 'ABC News' antwortete der ehemalige Microsoft-Chef sehr vorsichtig auf die in der Biografie "Steve Jobs" von Walter Isaacson dokumentierten Aussagen des vor kurzem verstorbenen Apple-Chefs.
"In den 30 Jahren, in denen wir zusammengearbeitet haben, hat er viele sehr nette Dinge über mich gesagt, aber auch viele sehr harte." Dennoch habe er den Apple-Chef stets respektiert. Jobs habe "phantastische Arbeit geleistet", so Gates. Die Vorwürfe würden ihn gar nicht kränken, sagte Gates gegenüber dem US-Fernsehsender. Im Gegenteil: "Wir haben uns gegenseitig angespornt."
Ebenfalls sehr diplomatisch reagierte der langjährige Microsoft-CEO auch auf andere Aussagen von Steve Jobs: Dieser hatte Bill Gates als "einfallslos" bezeichnet und ihm vorgeworfen, nie etwas selbst erfunden zu haben. "Er (Anm.: Steve Jobs) und Apple hatten etliche Male das Problem, dass die Produkte so hochpreisig waren, dass sie förmlich aus dem Markt zu fliegen drohten", so Gates.
Bill Gates über Steve Jobs: 'Er hat sich als der einzige Gute gefühlt'
"Wir dagegen hatten Erfolg mit Produkten mit hohen Stückzahlen und unterschiedlichen Preisniveaus, weil wir mit vielen verschiedenen Firmen zusammengearbeitet haben." Gates zeigte deshalb durchaus Verständnis für die Gefühle von Jobs: "Er hat sich viele Male umzingelt gefühlt, als wäre er der einzige Gute gewesen und wir die Bösen."
In dem Interview, das die bekannte US-Journalistin Christiane Amanpour führte, sprach Gates über seine Arbeit in der "Bill & Melinda Gates Foundation" und warb für die finanzielle Unterstützung von Entwicklungsländern. Der zweitreichste Mann der Erde hatte auch ein gewisses Verständnis für die Pläne der US-Regierung, Reiche künftig höher zu besteuern. Allerdings, so Gates, sei das kein Allheilmittel für die Budgetprobleme des Landes.
"In den 30 Jahren, in denen wir zusammengearbeitet haben, hat er viele sehr nette Dinge über mich gesagt, aber auch viele sehr harte." Dennoch habe er den Apple-Chef stets respektiert. Jobs habe "phantastische Arbeit geleistet", so Gates. Die Vorwürfe würden ihn gar nicht kränken, sagte Gates gegenüber dem US-Fernsehsender. Im Gegenteil: "Wir haben uns gegenseitig angespornt."
Ebenfalls sehr diplomatisch reagierte der langjährige Microsoft-CEO auch auf andere Aussagen von Steve Jobs: Dieser hatte Bill Gates als "einfallslos" bezeichnet und ihm vorgeworfen, nie etwas selbst erfunden zu haben. "Er (Anm.: Steve Jobs) und Apple hatten etliche Male das Problem, dass die Produkte so hochpreisig waren, dass sie förmlich aus dem Markt zu fliegen drohten", so Gates.
Bill Gates über Steve Jobs: 'Er hat sich als der einzige Gute gefühlt'
"Wir dagegen hatten Erfolg mit Produkten mit hohen Stückzahlen und unterschiedlichen Preisniveaus, weil wir mit vielen verschiedenen Firmen zusammengearbeitet haben." Gates zeigte deshalb durchaus Verständnis für die Gefühle von Jobs: "Er hat sich viele Male umzingelt gefühlt, als wäre er der einzige Gute gewesen und wir die Bösen."
In dem Interview, das die bekannte US-Journalistin Christiane Amanpour führte, sprach Gates über seine Arbeit in der "Bill & Melinda Gates Foundation" und warb für die finanzielle Unterstützung von Entwicklungsländern. Der zweitreichste Mann der Erde hatte auch ein gewisses Verständnis für die Pläne der US-Regierung, Reiche künftig höher zu besteuern. Allerdings, so Gates, sei das kein Allheilmittel für die Budgetprobleme des Landes.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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