DeepSeek beendet Billig-KI und erhöht seine Preise signifikant
Der chinesische KI-Entwickler DeepSeek hebt in Kürze die Preise für seine Programmierschnittstellen deutlich an. Das Start-up benötigt dringend frisches Kapital für ein gigantisches Rechenzentrum und bereitet zudem einen Börsengang vor.
Bislang gilt DeepSeek als wirtschaftliche Alternative für Künstliche Intelligenz. Für eine Million Eingabe-Token berechnet der Anbieter 0,14 Dollar (etwa 0,12 Euro), für Ausgabe-Token 0,28 Dollar (etwa 0,24 Euro). Konkurrenten verlangen für diese Menge ein Vielfaches. Kimi K3 von Moonshot kostet drei Dollar (etwa 3 Euro) beziehungsweise 15 Dollar (etwa 13 Euro). Fable 5 von Anthropic schlägt mit zehn Dollar (etwa 9 Euro) und 50 Dollar (etwa 43 Euro) zu Buche.
Die bisherigen niedrigen Preise erreichte DeepSeek durch gezielte technische Optimierungen und eine effiziente Trainingsstrategie. Das sogenannte Mixture-of-Experts-Design aktiviert für jede Eingabe nur einen kleinen Teil des neuronalen Netzwerks. Das spart wertvolle Rechenleistung sowie Speicherplatz bei der Textgenerierung. Die hohe Leistungsfähigkeit des Modells bleibt dabei erhalten. Zudem bündelt das Unternehmen das Wissen mehrerer spezialisierter Modelle in einem einheitlichen System.
Zudem plant man den Bau eines Rechenzentrums in der Inneren Mongolei. Damit will sich die Firma ein Gigawatt an KI-Rechenleistung sichern. Doch das wird nicht billig, denn der Kapitalbedarf für diese Infrastrukturprojekte liegt bei mehreren Milliarden Dollar.
Entwickler kritisieren den Zeitpunkt der Ankündigung. Aktuell drängen Konkurrenzprodukte wie Muse Spark von Meta oder GPT-5.6 Luna von OpenAI auf den Markt und erhöhen den Wettbewerbsdruck. Anwender sind jedoch nicht zwingend auf die kostenpflichtigen Programmierschnittstellen des Anbieters angewiesen. Aufgrund der offenen Lizenz haben Nutzer alternativ die Möglichkeit, das Modell auf eigenen Servern zu hosten.
Nutzt ihr die Modelle von DeepSeek bereits für eigene Projekte? Wie bewertet ihr die anstehende Preiserhöhung im Vergleich zur Konkurrenz? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
DeepSeek plant Preiserhöhung
Der in Hangzhou ansässige KI-Entwickler DeepSeek hat angekündigt, die Preise für seine Programmierschnittstellen in naher Zukunft deutlich anzuheben. Das Unternehmen fordert Entwickler auf, ihre Nutzung entsprechend zu planen. Genaue Zahlen für die neuen Tarife nannte das Start-up aber bislang nicht. Der Schritt erfolgt nur eine Woche nach der Veröffentlichung des Modells V4 Flash. Die Ankündigung betrifft alle Nutzer, die das Modell in ihre eigenen Anwendungen integrieren.Bislang gilt DeepSeek als wirtschaftliche Alternative für Künstliche Intelligenz. Für eine Million Eingabe-Token berechnet der Anbieter 0,14 Dollar (etwa 0,12 Euro), für Ausgabe-Token 0,28 Dollar (etwa 0,24 Euro). Konkurrenten verlangen für diese Menge ein Vielfaches. Kimi K3 von Moonshot kostet drei Dollar (etwa 3 Euro) beziehungsweise 15 Dollar (etwa 13 Euro). Fable 5 von Anthropic schlägt mit zehn Dollar (etwa 9 Euro) und 50 Dollar (etwa 43 Euro) zu Buche.
Die bisherigen niedrigen Preise erreichte DeepSeek durch gezielte technische Optimierungen und eine effiziente Trainingsstrategie. Das sogenannte Mixture-of-Experts-Design aktiviert für jede Eingabe nur einen kleinen Teil des neuronalen Netzwerks. Das spart wertvolle Rechenleistung sowie Speicherplatz bei der Textgenerierung. Die hohe Leistungsfähigkeit des Modells bleibt dabei erhalten. Zudem bündelt das Unternehmen das Wissen mehrerer spezialisierter Modelle in einem einheitlichen System.
Finanzierung neuer Projekte
Wie Bloomberg berichtet, bereitet das Unternehmen derzeit einen Börsengang vor, dieser soll noch dieses Jahr über die Bühne gehen. Gleichzeitig befindet sich DeepSeek in einer umfassenden Finanzierungsrunde.Zudem plant man den Bau eines Rechenzentrums in der Inneren Mongolei. Damit will sich die Firma ein Gigawatt an KI-Rechenleistung sichern. Doch das wird nicht billig, denn der Kapitalbedarf für diese Infrastrukturprojekte liegt bei mehreren Milliarden Dollar.
Entwickler kritisieren den Zeitpunkt der Ankündigung. Aktuell drängen Konkurrenzprodukte wie Muse Spark von Meta oder GPT-5.6 Luna von OpenAI auf den Markt und erhöhen den Wettbewerbsdruck. Anwender sind jedoch nicht zwingend auf die kostenpflichtigen Programmierschnittstellen des Anbieters angewiesen. Aufgrund der offenen Lizenz haben Nutzer alternativ die Möglichkeit, das Modell auf eigenen Servern zu hosten.
Nutzt ihr die Modelle von DeepSeek bereits für eigene Projekte? Wie bewertet ihr die anstehende Preiserhöhung im Vergleich zur Konkurrenz? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- DeepSeek kündigt eine deutliche Preiserhöhung für seine KI-Schnittstellen an
- Genaue Tarife für die Nutzung der API-Dienste nannte das Start-up noch nicht
- Das chinesische Unternehmen galt bisher als besonders günstige Alternative
- DeepSeek bereitet laut Berichten einen Börsengang noch für dieses Jahr vor
- Milliardeninvestitionen fließen in ein neues Rechenzentrum in der Mongolei
- Dank der offenen Lizenz ist ein Self-Hosting auf eigenen Servern möglich
Siehe auch:
- DeepSeek v4: China zeigt KI-Stärke zum absoluten Sparpreis
- DeepSeek verrät, wie lächerlich wenig das Training seiner KI kostet
- DeepSeek: China-Kritiker bekommen von KI schlechtere Ergebnisse
- DeepSeek V3.1 fordert OpenAI und Co. mit Open-Source-KI heraus
- DeepSeek muss neue KI verschieben, weil Huawei-Chips zu schlecht sind
Thema:
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