Bill Gates schließt Rückkehr als Microsoft-Chef aus
Microsoft-Gründer Bill Gates hat Spekulationen dementiert, wonach er möglicherweise von Steve Ballmer den CEO-Posten wieder übernehmen könnte. Er wolle dem Unternehmen auch weiterhin nur noch beratend zur Seite stehen.
Gegenüber der Zeitung 'Sydney Morning Herald' sagte Gates, dass er zwar zeitweise mit Microsoft zu tun habe und in dieser Woche sogar beratende Gespräche mit dem Unternehmen geführt habe, doch daran werde sich auch künftig nichts ändern.
Zuvor hatte die US-Zeitschrift Fortune unter Berufung auf ungenannte Führungskräfte von Microsoft berichtet, Gates denke über eine Rückkehr an die Unternehmensspitze nach. Gates hatte Microsoft 1975 gegründet und erst im Jahr 2000 seinem Nachfolger Steve Ballmer das Feld überlassen.
In Sydney bekräftige Gates erneut, dass er sich künftig fast ausschließlich der gemeinsam mit seiner Frau geführten Bill & Melinda Gates Foundation widmen will. Steve Ballmer wird häufig kritisiert, weil er kein Visionär wie Gates ist, sondern eher Wert auf die Profitabilität von Microsofts Geschäften legt.
Tatsächlich war Ballmer für einen der größten Flops in der Firmengeschichte von Microsoft mitverantwortlich - Windows Vista. Nach einem von ihm geleiteten Umbau der Windows-Sparte kann Microsoft mit Windows 7 jedoch große Erfolge feiern und plant mit Windows 8 den nach Angaben von Ballmer "riskantesten Schritt" in seiner Geschichte.
Gates äußerte sich im Gespräch mit dem Sydney Morning Herald auch zu seiner Freundschaft mit dem verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs. Der Microsoft-Gründer nannte Jobs "brilliant", auch wenn es zwischen beiden oft Spannungen gab. Weil Microsoft-Rechner sich häufiger verkauften als Jobs' Macs, sei er dem Redmonder Softwarekonzern nie wohlgesonnen gewesen, so Gates. In den letzten Jahren seines Lebens sei Jobs' jedoch "sehr viel gütiger" gewesen.
Zuvor hatte die US-Zeitschrift Fortune unter Berufung auf ungenannte Führungskräfte von Microsoft berichtet, Gates denke über eine Rückkehr an die Unternehmensspitze nach. Gates hatte Microsoft 1975 gegründet und erst im Jahr 2000 seinem Nachfolger Steve Ballmer das Feld überlassen.
In Sydney bekräftige Gates erneut, dass er sich künftig fast ausschließlich der gemeinsam mit seiner Frau geführten Bill & Melinda Gates Foundation widmen will. Steve Ballmer wird häufig kritisiert, weil er kein Visionär wie Gates ist, sondern eher Wert auf die Profitabilität von Microsofts Geschäften legt.
Tatsächlich war Ballmer für einen der größten Flops in der Firmengeschichte von Microsoft mitverantwortlich - Windows Vista. Nach einem von ihm geleiteten Umbau der Windows-Sparte kann Microsoft mit Windows 7 jedoch große Erfolge feiern und plant mit Windows 8 den nach Angaben von Ballmer "riskantesten Schritt" in seiner Geschichte.
Gates äußerte sich im Gespräch mit dem Sydney Morning Herald auch zu seiner Freundschaft mit dem verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs. Der Microsoft-Gründer nannte Jobs "brilliant", auch wenn es zwischen beiden oft Spannungen gab. Weil Microsoft-Rechner sich häufiger verkauften als Jobs' Macs, sei er dem Redmonder Softwarekonzern nie wohlgesonnen gewesen, so Gates. In den letzten Jahren seines Lebens sei Jobs' jedoch "sehr viel gütiger" gewesen.
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