Festplatten-Preise steigen nach Flut in Thailand
Die Preise von Festplatten werden nach Einschätzung von Marktbeobachtern in den kommenden Monaten steigen, weil die Preise der von den Herstellern benötigten Komponenten zulegen und die PC-Hersteller derzeit verstärkt einkaufen.
Wie der taiwanische Branchendienst 'DigiTimes' berichtet, sind die meisten Werke von Western Digital, Seagate Technology, Hitachi Global Storage Technologies und Toshiba von der Flutkatastrophe in Thailand betroffen. Auch bei zahlreichen Zulieferern der Festplattenhersteller soll es teilweise massive Schäden geben, die in die Millionen gehen.
Dem Vernehmen nach wird es deutlich länger dauern als erwartet, bis die Produktion wieder in vollem Umfang aufgenommen werden kann. Aufgrund dessen ist ab November mit Sicherheit mit Preissteigerungen zu rechnen, wobei der Umfang von den endgültigen Kosten der Flutschäden abhängt.
Die Nachfrage auf Seiten der Hersteller und Vertragsfertiger von PCs nimmt zudem inzwischen wieder deutlich zu, nachdem es zuletzt wegen der Konzentration auf Tablets zu einem Rückgang kam. Da die Unternehmen aber Engpässe wegen der Überflutungen befürchten, versuchen sie derzeit vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft verstärkt ihre Lager mit größeren Vorräten zu füllen.
Deshalb werden neben Preisanstiegen zunehmend auch Engpässe erwartet, was wiederum für weiter steigende Preise sorgt. Weltweit werden rund 70 Prozent der Festplatten in Notebook- und Desktop-PCs verbaut, während die verbleibenden 30 Prozent auf externe Festplatten entfallen.
Dem Vernehmen nach wird es deutlich länger dauern als erwartet, bis die Produktion wieder in vollem Umfang aufgenommen werden kann. Aufgrund dessen ist ab November mit Sicherheit mit Preissteigerungen zu rechnen, wobei der Umfang von den endgültigen Kosten der Flutschäden abhängt.
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