ARM kündigt neuen Cortex A7-Billigprozessor an
Der britische Chipdesigner ARM hat für 2013 einen neuen Billigprozessor angekündigt. Der Cortex A7 wurde speziell für Smartphones entworfen. Es soll besonders sparsam sein, aber die Leistung heutiger Prozessoren übertreffen.
Wie 'The Register' berichtet hat ARM-Chef Warren East gestern in London mit dem Cortex A7 auch eine neue Prozessor-Architektur vorgestellt. Der Cortex A7, der im 28-Nanometer-Verfahren gefertigt wird und weniger als 0,5 Quadratmillimeter misst, ist vor allem für den Einsatz in Entwicklungsländern gedacht und soll Smartphones zum Preis von unter 100 Dollar ermöglichen. Er soll fünf Mal so sparsam, aber doppelt so leistungsstark wie eine durchschnittliche Smartphone-CPU von heute sein.
Der Cortex A7 soll allerdings auch in unseren Breitengraden Verwendung finden und zusammen mit dem leistungsstarken A15 in High-End-Smartphones verbaut werden. Das entsprechende System nennt ARM "big.LITTLE Processing". Dabei werden die beiden unterschiedlichen Prozessoren miteinander verknüpft und arbeiten zusammen, als würde es sich um einen einzigen Chip handeln.
Der angekündigte ARM Cortex A7 im Detail
Den beiden Prozessoren werden entsprechend ihren Fähigkeiten die jeweiligen Aufgaben zugeteilt. Wenig aufwändige Berechnungen übernimmt der Cortex A7, dazu zählen die Musikwiedergabe, Text-Nachrichten und Telefonieren. Der leistungsstarke, aber auch energiefressende A15 wird aktiviert, sobald mehr Leistung erforderlich ist, etwa bei Spielen oder Navigation.
Das Umschalten zwischen den beiden Prozessoren soll für die Software fast völlig "unsichtbar" sein, sagte East. Für das Betriebssystem oder die Anwendungen entstehe dabei quasi der "Eindruck", dass nur ein einziger Prozessor läuft.
Die Einsparungen an Energie seien beträchtlich, kündigte ARM an. Die neue Architektur spare nach Angaben des Unternehmens rund 60 Prozent Energie bei Spielen und 70 Prozent bei einfachen Anwendungen wie Mails oder allgemeiner Aktivität auf der Benutzeroberfläche des Betriebssystems.
Der Cortex A7 soll allerdings auch in unseren Breitengraden Verwendung finden und zusammen mit dem leistungsstarken A15 in High-End-Smartphones verbaut werden. Das entsprechende System nennt ARM "big.LITTLE Processing". Dabei werden die beiden unterschiedlichen Prozessoren miteinander verknüpft und arbeiten zusammen, als würde es sich um einen einzigen Chip handeln.
Der angekündigte ARM Cortex A7 im Detail
Den beiden Prozessoren werden entsprechend ihren Fähigkeiten die jeweiligen Aufgaben zugeteilt. Wenig aufwändige Berechnungen übernimmt der Cortex A7, dazu zählen die Musikwiedergabe, Text-Nachrichten und Telefonieren. Der leistungsstarke, aber auch energiefressende A15 wird aktiviert, sobald mehr Leistung erforderlich ist, etwa bei Spielen oder Navigation.
Das Umschalten zwischen den beiden Prozessoren soll für die Software fast völlig "unsichtbar" sein, sagte East. Für das Betriebssystem oder die Anwendungen entstehe dabei quasi der "Eindruck", dass nur ein einziger Prozessor läuft.
Die Einsparungen an Energie seien beträchtlich, kündigte ARM an. Die neue Architektur spare nach Angaben des Unternehmens rund 60 Prozent Energie bei Spielen und 70 Prozent bei einfachen Anwendungen wie Mails oder allgemeiner Aktivität auf der Benutzeroberfläche des Betriebssystems.
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