Firefox: Mozilla denkt über Langzeit-Support nach
Nach der Umstellung auf den beschleunigten Releasezyklus des Firefox-Browser ernten die Entwickler von Mozilla besonders aus den Kreisen von größeren Unternehmen immer wieder Kritik, wenn es um dieses Verfahren geht.
Aus diesem Grund hat sich Kev Needham von Mozilla über eine Mailingliste nun mit einem Vorschlag zu Wort gemeldet. Dementsprechend wäre eine neue Version vorgesehen, die nur alle 30 Wochen neue Funktionen mitbringen soll. Letztlich sollen in erster Linie Firmen von dieser Handhabung profitieren.
Eine technische Unterstützung und Sicherheitsupdates für den Browser soll es hingegen 42 Wochen lang geben, heißt es in dem veröffentlichten Vorschlag. Besonders Unternehmen benötigen in der Regel mehr Zeit, um neue Firefox-Versionen zu überprüfen und diese in der hauseigenen Infrastruktur einzuführen.
Von einem grundsätzlich langsameren Entwicklungszyklus möchte man bei Mozilla allerdings ganz klar absehen. Im Gegenteil: Andere Entwickler der Browserschmiede sprechen sich sogar für einen noch kürzeren Zyklus aus. Erst in dieser Woche wurde der Vorschlag laut, den Veröffentlichungs-Zyklus von Firefox-Versionen um eine weitere Woche zu verkürzen. Diesbezüglich zeichnete sich überwiegend negatives Feedback ab.
Im August verteidigte die Mozilla-Chefin Mitchell Baker den neu eingeschlagenen Rapid-Release-Prozess mit der Begründung, dass die Nutzer des Firefox-Browsers in der Vergangenheit sehr lange warten mussten, bis neue Features zur Verfügung standen.
Eine technische Unterstützung und Sicherheitsupdates für den Browser soll es hingegen 42 Wochen lang geben, heißt es in dem veröffentlichten Vorschlag. Besonders Unternehmen benötigen in der Regel mehr Zeit, um neue Firefox-Versionen zu überprüfen und diese in der hauseigenen Infrastruktur einzuführen.
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