Frisco: Anonymous drang in Verkehrsbetrieb ein
Anhänger des Anonymous-Netzwerkes sind in die Systeme des Bay Area Rapid Transit (BART), den öffentlichen Nahverkehrsbetrieben der Region um San Francisco, eingedrungen und haben sich Zugriff zu den Nutzerdaten verschafft. Diese wurden anschließend im Netz veröffentlicht.
Hintergrund der Aktion ist der Tod zweier Fahrgäste, die von Wachleuten der Organisation erschossen wurden. Die Anonymous-Aktivisten zeigten sich in einer Stellungnahme unzufrieden damit, wie BART-Offizielle mit dem Zwischenfall und den anschließenden Protesten umgingen.
Rund 2.400 Datensätze sollen nach einer Bestätigung der Verkehrsbetriebe betroffen sein. Es handelt sich um einen Teil der Anwender, die auf der Webseite der Organisation registriert sind. Sie beinhalten neben Nutzernamen, den echten Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen und Telefonnummern auch unverschlüsselte Passwörter.
Seitens der Anonymous-Aktivisten entschuldigte man sich bei den betroffenen Kunden, betonte aber, dass BART als eigentlich Schuldiger angesehen werden sollte. Sie kritisierten, dass Beschäftigte der Verkehrsbetriebe Waffen mit tödlicher Wirkung nutzen dürfen.
Außerdem wurde BART beschuldigt, das Bürgerrecht auf Versammlungsfreiheit zu beschneiden. Hintergrund dessen ist die Abschaltung der Mobilfunksysteme, die unter der Kontrolle der Organisation stehen. Damit sollte die Koordination der Proteste behindert werden.
Die Plattform MyBart.org, von der die Daten stammten, wurde über das Wochenende offline genommen, um die Sicherheit der Systeme wiederherzustellen. Die betroffenen Nutzer wurden aufgefordert, möglichst Passwörter auf anderen Systemen zu ändern, wenn sie jenen der BART-Seite gleichen.
Rund 2.400 Datensätze sollen nach einer Bestätigung der Verkehrsbetriebe betroffen sein. Es handelt sich um einen Teil der Anwender, die auf der Webseite der Organisation registriert sind. Sie beinhalten neben Nutzernamen, den echten Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen und Telefonnummern auch unverschlüsselte Passwörter.
Seitens der Anonymous-Aktivisten entschuldigte man sich bei den betroffenen Kunden, betonte aber, dass BART als eigentlich Schuldiger angesehen werden sollte. Sie kritisierten, dass Beschäftigte der Verkehrsbetriebe Waffen mit tödlicher Wirkung nutzen dürfen.
Außerdem wurde BART beschuldigt, das Bürgerrecht auf Versammlungsfreiheit zu beschneiden. Hintergrund dessen ist die Abschaltung der Mobilfunksysteme, die unter der Kontrolle der Organisation stehen. Damit sollte die Koordination der Proteste behindert werden.
Die Plattform MyBart.org, von der die Daten stammten, wurde über das Wochenende offline genommen, um die Sicherheit der Systeme wiederherzustellen. Die betroffenen Nutzer wurden aufgefordert, möglichst Passwörter auf anderen Systemen zu ändern, wenn sie jenen der BART-Seite gleichen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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