Anonymous von syrischem Gegenangriff getroffen
AnonPlus, das in Entwicklung befindliche Social Network des Anonymous-Netzwerkes, wurde erfolgreich angegriffen. Eine Gruppe, die sich "Syrian Electronic Army" nennt, stellte eine eigene Botschaft auf die Webseite. Dabei handelt es sich um eine direkte Reaktion auf den Hack der Seite des syrischen Verteidigungsministeriums durch Anonymous-Anhänger.
Während mit letzterer Aktion das brutale Vorgehen des syrischen Regimes gegen die Protestbewegung in dem Land kritisiert werden sollte, zeichnet der Gegenangriff ein anderes Bild. Dies ist nicht verwunderlich, immerhin trat die Syrian Electronic Army schon mehrfach mit Angriffen auf Webseiten in Erscheinung, deren Inhalte sich gegen die syrische Regierung richteten.
In einer Botschaft an Anonymous werden die Demonstranten, hinter denen die Muslim Brotherhood stehen soll, für die Gewalt verantwortlich gemacht. Diese sei für den Tod von Zivilisten und Militärangehörigen verantwortlich. "Ihr verteidigt diese terroristische Organisation und dies ist unsere Antwort", hieß es. Unterfüttert wurde die Stellungnahme durch Fotos verbrannter Leichen, bei denen es sich um Opfer gewalttätiger Demonstranten handeln soll.
(Screenshot:'Computerworld')
Die Arbeiten an AnonPlus wurden im Juli aufgenommen, nachdem ein Anonymous-Account in Googles neuem Social Network gesperrt wurde. Anfangs gab es unter der Domain AnonPlus.com lediglich die Ankündigung für eine interaktive Webseite. Inzwischen ist an dieser Stelle ein Blog zu finden, dass über Anonymous-Aktivitäten informiert. Das Angebot soll offenbar zu einer Art Social Network weiterentwickelt werden.
In einer Botschaft an Anonymous werden die Demonstranten, hinter denen die Muslim Brotherhood stehen soll, für die Gewalt verantwortlich gemacht. Diese sei für den Tod von Zivilisten und Militärangehörigen verantwortlich. "Ihr verteidigt diese terroristische Organisation und dies ist unsere Antwort", hieß es. Unterfüttert wurde die Stellungnahme durch Fotos verbrannter Leichen, bei denen es sich um Opfer gewalttätiger Demonstranten handeln soll.
(Screenshot:'Computerworld')
Die Arbeiten an AnonPlus wurden im Juli aufgenommen, nachdem ein Anonymous-Account in Googles neuem Social Network gesperrt wurde. Anfangs gab es unter der Domain AnonPlus.com lediglich die Ankündigung für eine interaktive Webseite. Inzwischen ist an dieser Stelle ein Blog zu finden, dass über Anonymous-Aktivitäten informiert. Das Angebot soll offenbar zu einer Art Social Network weiterentwickelt werden.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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