"Ich weiß, wer dein nächster Facebook-Freund wird"
Ein Informatiker der Stanford University hat eine Methode entwickelt, mit der er recht genau voraussagen kann, welche Social Network-Nutzer sich demnächst in ihre Freundeslisten aufnehmen. Etwa die Hälfte der zukünftig hinzukommenden Kontakte ließe sich bereits jetzt bestimmen, erklärte Jure Leskovec.
Für seine Arbeit an Algorithmen zur Erforschung sozialer Beziehungsstrukturen erhielt er jetzt ein Stipendium im Rahmen der Microsoft Research Faculty Fellowships. Leskovec beobachtet bereits länger das Verhalten von Nutzern im Internet - welche Seiten sich User ansehen, wann sie in ein Blog schreiben oder einen Tweet weiterleiten. Der Umgang mit Social Networks nimmt dabei eine besondere Rolle ein.
"Die erhobenen Daten zeigen uns, dass die nächste Freundschaftsanfrage auf Facebook nicht so zufällig zustande kommt, wie oft angenommen wird", so der Forscher. Bei einem Projekt, dass direkt bei Facebook durchgeführt wurde, konnte Leskovec anhand der Analyse der bestehenden Kontakte und des Kommunikationsverhaltens von Nutzern bereits mit einer 50-prozentigen Genauigkeit voraussagen, welcher andere Nutzer als nächstes in die Freundschaftsliste aufgenommen wird.
Durch eine Verfeinerung der Algorithmen will der Informatiker zukünftig noch weitaus bessere Trefferquoten erreichen. Die Analysemethoden seien bereits so gestaltet, dass sie sich selbst verbessern können, erklärte er laut einem Bericht des Magazins 'IT World'.
Durch seine Erkenntnisse soll es zukünftig besser möglich sein, Modelle für die Entwicklung von Online-Communities zu erstellen. So soll beispielsweise besser sichtbar werden, ob eine entsprechende Plattform in ihrer aktuellen Form noch Entwicklungs-Potenzial hat oder langsam aber sicher stagniert.
Im Rahmen seiner Forschung wies er nach, dass Betreiber von Social Networks eine Balance in der Verdichtung ihrer Nutzergruppen finden müssen. Es ist allgemein bekannt, dass ein zu kleiner Stamm an Anwendern nicht gerade förderlich ist, um die Nutzer auf die Plattform zu locken. Haben die Anwender aber zu viele Kontakte werden sie vom Bedarf an Kommunikation überfordert und das Interesse nimmt ebenfalls schnell ab.
WinFuture.de bei Facebook: Facebook.com/WinFuture
"Die erhobenen Daten zeigen uns, dass die nächste Freundschaftsanfrage auf Facebook nicht so zufällig zustande kommt, wie oft angenommen wird", so der Forscher. Bei einem Projekt, dass direkt bei Facebook durchgeführt wurde, konnte Leskovec anhand der Analyse der bestehenden Kontakte und des Kommunikationsverhaltens von Nutzern bereits mit einer 50-prozentigen Genauigkeit voraussagen, welcher andere Nutzer als nächstes in die Freundschaftsliste aufgenommen wird.
Durch eine Verfeinerung der Algorithmen will der Informatiker zukünftig noch weitaus bessere Trefferquoten erreichen. Die Analysemethoden seien bereits so gestaltet, dass sie sich selbst verbessern können, erklärte er laut einem Bericht des Magazins 'IT World'.
Durch seine Erkenntnisse soll es zukünftig besser möglich sein, Modelle für die Entwicklung von Online-Communities zu erstellen. So soll beispielsweise besser sichtbar werden, ob eine entsprechende Plattform in ihrer aktuellen Form noch Entwicklungs-Potenzial hat oder langsam aber sicher stagniert.
Im Rahmen seiner Forschung wies er nach, dass Betreiber von Social Networks eine Balance in der Verdichtung ihrer Nutzergruppen finden müssen. Es ist allgemein bekannt, dass ein zu kleiner Stamm an Anwendern nicht gerade förderlich ist, um die Nutzer auf die Plattform zu locken. Haben die Anwender aber zu viele Kontakte werden sie vom Bedarf an Kommunikation überfordert und das Interesse nimmt ebenfalls schnell ab.
WinFuture.de bei Facebook: Facebook.com/WinFuture
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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