Chinesen schmuggelten iPad mit Hilfe einer Armbrust

Um sich durch die unterschiedlichen Steuersätze in Hong Kong und China zu bereichern, haben sich chinesische Schmuggler etwas Besonderes einfallen lassen. Sie zogen diverse Apple-Produkte mit einer Seilrutsche über einen Grenzfluss. Das Seil wurde mit Hilfe einer Armbrust zwischen zwei Gebäuden gespannt. Die Schmuggler platzierten sich im 21. Stock eines Hochhauses in der chinesischen Provinz Shenzhen. Mit einer Armbrust schossen sie einen Pfeil an ein entferntes Haus, das sich bereits in Hong Kong befand. Am Pfeil war eine starke Angelsehne befestigt, mit der sie den Grenzfluss überwinden konnten. Nachdem die Seilverbindung zwischen China und Hong Kong stand, konnten die begehrten Apple-Produkte über die Grenze geschmuggelt werden.


Geräte wie das iPhone 4 und iPad 2 wurden in dunklen Taschen an das Seil gehängt und dann an das andere Ende gezogen. Obwohl die Täter den Schutz der Dunkelheit in den frühen Morgenstunden ausnutzten, flog ihre irrwitzige Aktion auf. Chinesische Zöllner entdeckten das gespannte Seil mit den daran befestigten Taschen und konnten die Schmuggler anschließend stellen und festnehmen.

An dem rund 300 Meter langen Seil befanden sich etwa 50 iPhones und iPads der neuesten Generation. Die Ware wurde vom Zoll sichergestellt. In einem Video zeigen die Beamten, wie die Schmuggler vorgegangen sind. Auch ein Blick aus dem Hochhaus, in dem sie sich platziert hatten, ist in dem chinesischen Videobeitrag zu sehen.
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