Telekom streicht Jobs in Verwaltung & Management
In der Bonner Zentrale der Deutschen Telekom soll es in den kommenden Jahren zu umfangreichen Streichungen kommen. Rund 1.600 Jobs in der Verwaltung des Telekommunikationskonzerns sollen laut einem Bericht des 'Handelsblatts' wegfallen.
Das Vorhaben, dass Unternehmens-Chef René Obermann im Rahmen eines größeren Sparprogramms umsetzen will, soll vor allem das obere Management treffen. Das Blatt zitiert dabei Quellen aus dem Unternehmen, wonach es hier einen "unglaublichen Wasserkopf" gebe.
Offiziell hat die Telekom bestätigt, dass im Rahmen des "Save for Service" genannten Sparprogramms auch Posten in der Konzernzentrale auf den Prüfstand kommen. Allerdings wollte man sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht zum Umfang der Kürzungspläne äußern.
Insbesondere in den Bereichen Personal und Finanzen sollen dem Vernehmen nach Management-Posten wegfallen. Aber auch Obermanns eigener Bereich der operativen Leitung des Unternehmens wird wohl von Streichungen betroffen sein, hieß es.
Ganz unproblematisch werden sich die Pläne aber wohl nicht umsetzen lassen. So ist nicht nur damit zu rechnen, dass sich einige Manager an ihren Positionen festkrallen werden. Auf die Telekom kommen hier erst einmal auch hohe Ausgaben zu.
Hintergrund dessen sind die hohen Abfindungen, die Führungskräften bei einer Entlassung gezahlt werden müssen. Diese werden im Schnitt wohl bei 200.000 bis 250.000 Euro liegen. Die Stellenstreichungen sollen so insgesamt 320 Millionen bis 400 Millionen Euro kosten. Erst später sollen sich diese anfänglichen Ausgaben dann durch die erzielte Kostensenkung amortisieren.
Das "Save for Service"-Programm läuft bereits seit 2007. Seitdem ist es dem Unternehmen gelungen, die Ausgaben für den Geschäftsbetrieb um 8,3 Milliarden Euro zu senken. Die Streichung von Arbeitsplätzen trug dazu aber nur einen vergleichsweise kleinen Teil bei, während der Großteil der Kostensenkungen durch eine Optimierung der Prozesse zwischen den einzelnen Abteilungen erreicht wurde.
Offiziell hat die Telekom bestätigt, dass im Rahmen des "Save for Service" genannten Sparprogramms auch Posten in der Konzernzentrale auf den Prüfstand kommen. Allerdings wollte man sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht zum Umfang der Kürzungspläne äußern.
Insbesondere in den Bereichen Personal und Finanzen sollen dem Vernehmen nach Management-Posten wegfallen. Aber auch Obermanns eigener Bereich der operativen Leitung des Unternehmens wird wohl von Streichungen betroffen sein, hieß es.
Ganz unproblematisch werden sich die Pläne aber wohl nicht umsetzen lassen. So ist nicht nur damit zu rechnen, dass sich einige Manager an ihren Positionen festkrallen werden. Auf die Telekom kommen hier erst einmal auch hohe Ausgaben zu.
Hintergrund dessen sind die hohen Abfindungen, die Führungskräften bei einer Entlassung gezahlt werden müssen. Diese werden im Schnitt wohl bei 200.000 bis 250.000 Euro liegen. Die Stellenstreichungen sollen so insgesamt 320 Millionen bis 400 Millionen Euro kosten. Erst später sollen sich diese anfänglichen Ausgaben dann durch die erzielte Kostensenkung amortisieren.
Das "Save for Service"-Programm läuft bereits seit 2007. Seitdem ist es dem Unternehmen gelungen, die Ausgaben für den Geschäftsbetrieb um 8,3 Milliarden Euro zu senken. Die Streichung von Arbeitsplätzen trug dazu aber nur einen vergleichsweise kleinen Teil bei, während der Großteil der Kostensenkungen durch eine Optimierung der Prozesse zwischen den einzelnen Abteilungen erreicht wurde.
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Christian Kahle
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