Deutsche Telekom legt schwache Ergebnisse vor
Die Deutsche Telekom hat in ihrem zweiten Geschäftsquartal die Erwartungen der Analysten deutlich verfehlt. Vor allem die hohen Kosten, die die Verkleinerung der Belegschaft in Deutschland mit sich bringt, belasteten die Finanzen. Hinzu kommt, dass die Auslandstöchter schwächeln.
348 Millionen Euro Gewinn konnte der Konzern heute ausweisen. Das sind 27 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit liegt die Deutsche Telekom weit hinter der Analystenprognose von 635 Millionen Euro zurück. Eine Ursache liegt in rund 500 Millionen Euro an Sonderaufwendungen für Vorruhestandszahlungen an Beschäftigte, die das Angebot des Konzerns annahmen und ihren Arbeitsplatz vorzeitig aufgaben.
Aber dieser Stellenabbau ist nicht der einzige Grund für den Gewinnrückgang. Auch die Umsatzentwicklung entsprach nicht den Erwartungen. 14,48 Milliarden Euro verzeichnete das Unternehmen an Einnahmen - rund 7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Analysten hatten hier ein Ziel von 14,7 Milliarden Euro gesetzt.
Die Ursache für die sinkenden Einnahmen ist vor allem bei den Osteuropäischen Töchtern zu suchen. Eigentlich war die Deutsche Telekom in Erwartung eines starken Wachstums in Länder wie Griechenland, Rumänien oder Ungarn expandiert. Allerdings ging es hier eher in die entgegengesetzte Richtung.
Nicht besser sieht es in den USA aus. Die dortige Mobilfunktochter T-Mobile USA verzeichnete nach einer schlechten Entwicklung des Dollar-Kurses sowie dem Verlust von Kunden deutlich sinkende Überschüsse. Die Deutsche Telekom will die Tochter allerdings - abhängig von der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden - für 39 Milliarden Dollar an AT&T verkaufen.
René Obermann, Konzernchef der Deutschen Telekom, kündigte allerdings an, weiter an einer Weiterentwicklung des Geschäfts zu arbeiten. Aktuell verfolgt das Management einen Plan, bis zum Jahr 2013 die Profitabilität in Deutschland zu verbessern und auch in den Auslandsniederlassungen eine Trendwende herbeizuführen.
Aber dieser Stellenabbau ist nicht der einzige Grund für den Gewinnrückgang. Auch die Umsatzentwicklung entsprach nicht den Erwartungen. 14,48 Milliarden Euro verzeichnete das Unternehmen an Einnahmen - rund 7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Analysten hatten hier ein Ziel von 14,7 Milliarden Euro gesetzt.
Die Ursache für die sinkenden Einnahmen ist vor allem bei den Osteuropäischen Töchtern zu suchen. Eigentlich war die Deutsche Telekom in Erwartung eines starken Wachstums in Länder wie Griechenland, Rumänien oder Ungarn expandiert. Allerdings ging es hier eher in die entgegengesetzte Richtung.
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René Obermann, Konzernchef der Deutschen Telekom, kündigte allerdings an, weiter an einer Weiterentwicklung des Geschäfts zu arbeiten. Aktuell verfolgt das Management einen Plan, bis zum Jahr 2013 die Profitabilität in Deutschland zu verbessern und auch in den Auslandsniederlassungen eine Trendwende herbeizuführen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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