Sony Ericsson: Erdbeben in Japan herber Rückschlag
Zuletzt habe sich das Geschäft etwas erholt. Im dritten Quartal sollen schließlich nur noch geringe Nachwirkungen eine Rolle spielen. Als Fakt steht aber erst einmal eine Zahl von lediglich 7,6 Millionen verkauften Handys im Raum. Die Prognosen beliefen sich im Vorfeld auf 8 Millionen bis 11 Millionen Geräten. Probleme entstanden vor allem durch Ausfälle bei Zulieferern. Dadurch habe man 1,5 Millionen Handys weniger produzieren können als geplant.
Laut Nordberg halte die positive Entwicklung bei Smartphones an. Die Verkaufszahlen steigen, während die durchschnittlichen Verkaufspreise unter die 200-Euro-Marke fielen. Das die Geräte so für immer breitere Käuferschichten erschwinglich werden, macht sich demnach besonders im Segment der Feature-Phones in der mittleren Preisklasse bemerkbar. Dieses stehe quasi vor dem Kollaps, so Nordberg weiter.
Unter dem Strich musste Sony Ericsson im zweiten Quartal einen Verlust von 42 Millionen Euro vor Steuern verbuchen. Die Analysten hatten im Vorfeld mit 4,9 Millionen Euro Gewinn gerechnet. Vor einem Jahr stand hier noch ein Überschuss von 31 Millionen Euro zu Buche. Nach einem Nettogewinn von 12 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres ist nun ein Fehlbetrag von 50 Millionen Euro zu verzeichnen.
Die Basis für diese Entwicklung legte ein durch die zu geringen Handy-Verkaufszahlen verursachter Umsatzeinbruch: Nach 1,76 Milliarden Euro im letzten Jahr konnte Sony Ericsson nun nur noch Einnahmen von 1,19 Milliarden Euro erzielen. Die Erdbeben-Katastrophe war damit auch für die Bemühungen des Unternehmens, endlich eine positive Trendwende zu schaffen, ein herber Rückschlag. Inzwischen liegt der Marktanteil des japanisch-schwedischen Joint Ventures nur noch bei rund 3 Prozent. In den besten Zeiten wurden einst 9 Prozent verbucht.
Laut Nordberg halte die positive Entwicklung bei Smartphones an. Die Verkaufszahlen steigen, während die durchschnittlichen Verkaufspreise unter die 200-Euro-Marke fielen. Das die Geräte so für immer breitere Käuferschichten erschwinglich werden, macht sich demnach besonders im Segment der Feature-Phones in der mittleren Preisklasse bemerkbar. Dieses stehe quasi vor dem Kollaps, so Nordberg weiter.
Unter dem Strich musste Sony Ericsson im zweiten Quartal einen Verlust von 42 Millionen Euro vor Steuern verbuchen. Die Analysten hatten im Vorfeld mit 4,9 Millionen Euro Gewinn gerechnet. Vor einem Jahr stand hier noch ein Überschuss von 31 Millionen Euro zu Buche. Nach einem Nettogewinn von 12 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres ist nun ein Fehlbetrag von 50 Millionen Euro zu verzeichnen.
Die Basis für diese Entwicklung legte ein durch die zu geringen Handy-Verkaufszahlen verursachter Umsatzeinbruch: Nach 1,76 Milliarden Euro im letzten Jahr konnte Sony Ericsson nun nur noch Einnahmen von 1,19 Milliarden Euro erzielen. Die Erdbeben-Katastrophe war damit auch für die Bemühungen des Unternehmens, endlich eine positive Trendwende zu schaffen, ein herber Rückschlag. Inzwischen liegt der Marktanteil des japanisch-schwedischen Joint Ventures nur noch bei rund 3 Prozent. In den besten Zeiten wurden einst 9 Prozent verbucht.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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