Sony Ericsson rutscht immer tiefer in die Krise

Wirtschaft & Firmen Der Handyhersteller Sony Ericsson schafft es weiterhin nicht, seine Krise zu überwinden. Der Rückgang von Umsatz und Gewinn hielt auch im ersten Quartal dieses Jahres an. Wurde vor einem Jahr bereits ein schwacher Gewinn von lediglich 21 Millionen Euro verzeichnet, kam das Unternehmen im letzten Jahresviertel gerade einmal auf etwas mehr als die Hälfte dessen. 11 Millionen Euro standen zum Schluss unter dem Strich. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro.

Betrachtet man die Geschäftstätigkeit des Unternehmens genauer, ist allerdings zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer zu erkennen. So konnte das Unternehmen seine Strategie, eher hochpreisige Mobiltelefone zu verkaufen, ein Stück weiter umsetzen. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Gerät zog um 5 Prozent an.

Allerdings muss es Sony Ericsson auch gelingen, den deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen abzubremsen. Mit 8,1 Millionen Geräten setzte das Unternehmen ganze 23 Prozent weniger ab als noch vor einem Jahr. Etwa 60 Prozent der Handys sind dabei inzwischen Smartphones, hieß es.
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