Wikileaks: Spenden mit Kreditkarte wieder blockiert

Nachdem es längere Zeit nicht möglich war, für die Whistleblowing-Plattform Wikileaks per Kreditkarte von VISA und Mastercard zu spenden, wurde diese Blockade für eine kurze Zeit Ende dieser Woche aufgehoben. In diesem Zusammenhang hat man einen neuen Zahlungsdienstleister namens Valitor aufgetan. Dieser stellte die Zusammenarbeit mit dem in Island ansässigen Provider Datacell allerdings nach kurzer Zeit wieder ein. Insofern ist es nun nicht mehr möglich mit Kreditkarten von Mastercard und VISA für Wikileaks zu spenden.

Der Datacell-Chef Andreas Fink hat sich diesbezüglich mit dem Online-Portal 'Computerworld' näher unterhalten. In dem veröffentlichten Artikel heißt es, dass innerhalb von wenigen Stunden mehrere Tausend Spenden abgewickelt wurden.

Fink selbst ging ursprünglich nicht davon aus, dass es zu dieser erneuten Sperre auf Drängen von VISA gekommen ist. Vielmehr vermutete der Chef des isländischen Unternehmens einen automatischen Sperrmechanismus. Immerhin wurden in kurzer Zeit sehr viele Spenden abgewickelt.

Amanda Kamin, eine Pressesprecherin von VISA Europe, teilte anschließend mit, dass man die Abwicklung der Zahlungen in diesem Zusammenhang mit Wikileaks sofort gestoppt hat, als man darauf aufmerksam wurde. Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik WikiLeaks
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