Ex-Wikileaks-Sprecher löscht tausende Dateien
Der Streit zwischen Daniel Domscheit-Berg und dem Wikileaks-Gründer Julian Assange geht in die nächste Runde. Der 'Spiegel' berichtet unter Berufung auf eigene Informationen, dass Domscheit-Berg tausende Dateien gelöscht hat, die er bei seinem Weggang von Wikileaks mitgenommen hatte.
Demnach handelt es sich um ca. 3.500 Dateien, die von verschiedenen Informanten bei Wikileaks eingesendet wurden. Sie hatten bis zum Spätsommer 2010 auf den Servern von Wikileaks gelagert. Nun wurden sie von Domscheit-Berg geschreddert, "um sicherzustellen, dass die Quellen nicht gefährdet werden", erklärte der ehemalige Wikileaks-Sprecher.
Als Begründung gab er an, dass Julian Assange nicht garantieren kann, mit dem brisanten Material sicher umgehen zu können. Zum Datenbestand gehört unter anderem die No-Fly-Liste der USA. In diesem Dokument sind sämtliche Personen aufgeführt, die kein Flugzeug betreten dürfen. Hinzu kommen zahlreiche Insiderinformationen aus 20 rechtsextremistischen Organisationen.
Auf der Internetseite 'WLCentral.org' hatte angeblich Assange persönlich am Wochenende eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er Domscheit-Berg Beziehungen zu Geheimdiensten und Polizeibehörden unterstellt. Zudem wiederholte er die Anschuldigung, Domscheit-Berg habe in seinem Buch "Inside Wikileaks" unberechtigterweise Chatprotokolle von Wikileaks verwendet. Er soll die jetzt vernichteten Dokumente gestohlen und somit Wikileaks "sabotiert" haben, schreibt Assange.
Als Begründung gab er an, dass Julian Assange nicht garantieren kann, mit dem brisanten Material sicher umgehen zu können. Zum Datenbestand gehört unter anderem die No-Fly-Liste der USA. In diesem Dokument sind sämtliche Personen aufgeführt, die kein Flugzeug betreten dürfen. Hinzu kommen zahlreiche Insiderinformationen aus 20 rechtsextremistischen Organisationen.
Auf der Internetseite 'WLCentral.org' hatte angeblich Assange persönlich am Wochenende eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er Domscheit-Berg Beziehungen zu Geheimdiensten und Polizeibehörden unterstellt. Zudem wiederholte er die Anschuldigung, Domscheit-Berg habe in seinem Buch "Inside Wikileaks" unberechtigterweise Chatprotokolle von Wikileaks verwendet. Er soll die jetzt vernichteten Dokumente gestohlen und somit Wikileaks "sabotiert" haben, schreibt Assange.
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Michael Diestelberg
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