Wikileaks muss Enthüllungen vorerst einstellen
Geldmangel lautet der Grund, warum die Enthüllungsplattform Wikileaks vorerst keine geheimen Dokumente mehr veröffentlichen wird. Das verkündete Julian Assange heute bei einer Pressekonferenz in London.
Der Gründer der Plattform machte dafür große Finanzinstitutionen verantwortlich. Seit der Veröffentlichung der US-Botschaftsdepeschen vor knapp einem Jahr halten große Finanzunternehmen wie PayPal, Visa, Mastercard, Western Union und die Bank of America für Wikileaks bestimmte Spenden zurück.
"Wir schätzen, dass Wikileaks durch die Blockade etwa 95 Prozent an Spendengeldern verloren hat", sagte Kristinn Hrafnsson, Sprecher und Nummer Zwei der Whistleblower-Plattform. "Wir hätten zwischen 40 und 50 Millionen Euro erhalten, wenn es die Blockade nicht gegeben hätte."
Aus diesem Grund habe man sich nun entschlossen, die Veröffentlichung neuer Geheimdokumente vorerst zu stoppen, um sich auf das Sammeln von Spenden zu konzentrieren. Wie lange dieser Veröffentlichungsstopp dauern soll, wurde nicht bekannt gegeben.
Laut ''Spiegel Online'' erwarten die Wikileaks-Verantwortlichen aber bis Mitte November eine Antwort der Europäischen Kommission, wo man eine Beschwerde gegen die Spendenblockade eingereicht habe. Assange gab an, dass man derzeit in Island, Dänemark, Großbritannien, Australien und den USA rechtliche Schritte gegen die zuvor erwähnten Finanzunternehmen eingeleitet habe.
Sollte es Wikileaks nicht gelingen, für das kommende Jahr rund 3,5 Millionen Dollar aufzustellen, drohe das Aus. Der "Umweg" über die Wau-Holland-Stiftung Spenden zu übermitteln wird auch immer schwieriger, da PayPal nun auch diese Stiftung blockiere, wie der Deutsche Bernd Fix, Vorstandsmitglied bei Wau-Holland, erklärte.
Auf der Pressekonferenz kündigte der nach wie vor in Großbritannien unter Hausarrest stehende Assange außerdem an, dass man am 28. November ein neues sicheres Einsendungssystem vorstellen werde. Das neue System soll nicht mehr auf SSL-Verbindungen setzen, da diese nicht sicher und "von Geheimdiensten unterwandert" seien, wie Assange sagte.
"Wir schätzen, dass Wikileaks durch die Blockade etwa 95 Prozent an Spendengeldern verloren hat", sagte Kristinn Hrafnsson, Sprecher und Nummer Zwei der Whistleblower-Plattform. "Wir hätten zwischen 40 und 50 Millionen Euro erhalten, wenn es die Blockade nicht gegeben hätte."
Aus diesem Grund habe man sich nun entschlossen, die Veröffentlichung neuer Geheimdokumente vorerst zu stoppen, um sich auf das Sammeln von Spenden zu konzentrieren. Wie lange dieser Veröffentlichungsstopp dauern soll, wurde nicht bekannt gegeben.
Laut ''Spiegel Online'' erwarten die Wikileaks-Verantwortlichen aber bis Mitte November eine Antwort der Europäischen Kommission, wo man eine Beschwerde gegen die Spendenblockade eingereicht habe. Assange gab an, dass man derzeit in Island, Dänemark, Großbritannien, Australien und den USA rechtliche Schritte gegen die zuvor erwähnten Finanzunternehmen eingeleitet habe.
Sollte es Wikileaks nicht gelingen, für das kommende Jahr rund 3,5 Millionen Dollar aufzustellen, drohe das Aus. Der "Umweg" über die Wau-Holland-Stiftung Spenden zu übermitteln wird auch immer schwieriger, da PayPal nun auch diese Stiftung blockiere, wie der Deutsche Bernd Fix, Vorstandsmitglied bei Wau-Holland, erklärte.
Auf der Pressekonferenz kündigte der nach wie vor in Großbritannien unter Hausarrest stehende Assange außerdem an, dass man am 28. November ein neues sicheres Einsendungssystem vorstellen werde. Das neue System soll nicht mehr auf SSL-Verbindungen setzen, da diese nicht sicher und "von Geheimdiensten unterwandert" seien, wie Assange sagte.
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