Security-Guru kritisiert Arroganz gegenüber Usern
Die Untersuchung hatte gezeigt, dass 60 Prozent aller USB-Sticks, die testweise in Parkhäusern weggeworfen wurden, später an einem Rechner aktiviert waren. Bei CDs mit einem professionell aussehenden Aufdruck wurde die darauf enthaltene Software sogar in 90 Prozent der Fälle installiert.
Daraus schlossen verschiedene Experten, dass die einfachen Nutzer zu dumm sind, das daraus entstehende Sicherheitsrisiko zu erkennen. Schließlich könnten Angreifer gezielt Datenträger mit Malware platzieren, um ihre Schadcodes in die Netzwerke bestimmter Unternehmen einzuschleusen. "Die Menschheit kennt eben kein Gerät, dass die Leute davon abhalten wird, Idioten zu sein", erklärte beispielsweise Mark Rasch, Leiter der Security-Beratung bei Computer Sciences.
Schneier kritisierte hingegen in seinem Blog schon die Untersuchung an sich. "Natürlich aktivieren die Menschen USB-Sticks und CDs an ihrem Gerät. Das ist, als würde man zu der Erkenntnis kommen: '75 Prozent der Menschen, die eine liegengelassene Zeitung im Bus finden, lesen diese.' Was sollen sie denn auch sonst damit tun?", so Schneier.
Entsprechend geht er auch mit der Äußerung Raschs ins Gericht, die nur stellvertretend für eine recht verbreitete Haltung in der Security-Szene ist. Als Idioten könnte man die Nutzer vielleicht bezeichnen, wenn die versuchen würden, einen gefundenen USB-Stick wie eine Okarina zu spielen oder aus den CDs ein Omelett zu braten. "Aber nicht, weil sie sie in ihren Computer stecken. Dafür sind sie schließlich gemacht", so Schneier.
Das Problem liege seiner Ansicht nach nicht darin, dass die Nutzer nicht danach unterscheiden würden, dass ein gefundener USB-Stick schlecht und ein entsprechendes Geschenk auf einer Messe gut ist. Schneier macht er die Software-Hersteller verantwortlich, deren Betriebssysteme jedem beliebigen Datenträger automatisch mit Vertrauen gegenübertreten und beispielsweise automatisch enthalten Programme starten, die Malware enthalten können. Der Nutzer sei hier das Opfer, dass nicht noch zusätzlich verhöhnt werden sollte, so Schneier.
Daraus schlossen verschiedene Experten, dass die einfachen Nutzer zu dumm sind, das daraus entstehende Sicherheitsrisiko zu erkennen. Schließlich könnten Angreifer gezielt Datenträger mit Malware platzieren, um ihre Schadcodes in die Netzwerke bestimmter Unternehmen einzuschleusen. "Die Menschheit kennt eben kein Gerät, dass die Leute davon abhalten wird, Idioten zu sein", erklärte beispielsweise Mark Rasch, Leiter der Security-Beratung bei Computer Sciences.
Schneier kritisierte hingegen in seinem Blog schon die Untersuchung an sich. "Natürlich aktivieren die Menschen USB-Sticks und CDs an ihrem Gerät. Das ist, als würde man zu der Erkenntnis kommen: '75 Prozent der Menschen, die eine liegengelassene Zeitung im Bus finden, lesen diese.' Was sollen sie denn auch sonst damit tun?", so Schneier.
Entsprechend geht er auch mit der Äußerung Raschs ins Gericht, die nur stellvertretend für eine recht verbreitete Haltung in der Security-Szene ist. Als Idioten könnte man die Nutzer vielleicht bezeichnen, wenn die versuchen würden, einen gefundenen USB-Stick wie eine Okarina zu spielen oder aus den CDs ein Omelett zu braten. "Aber nicht, weil sie sie in ihren Computer stecken. Dafür sind sie schließlich gemacht", so Schneier.
Das Problem liege seiner Ansicht nach nicht darin, dass die Nutzer nicht danach unterscheiden würden, dass ein gefundener USB-Stick schlecht und ein entsprechendes Geschenk auf einer Messe gut ist. Schneier macht er die Software-Hersteller verantwortlich, deren Betriebssysteme jedem beliebigen Datenträger automatisch mit Vertrauen gegenübertreten und beispielsweise automatisch enthalten Programme starten, die Malware enthalten können. Der Nutzer sei hier das Opfer, dass nicht noch zusätzlich verhöhnt werden sollte, so Schneier.
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