Google stellt sich gegen Staatsgrenzen im Internet
Unklar ist derzeit noch, aus welchen Gründen diese Regelung eingeführt wurde. Denkbar ist, dass die Regierung die nationale IT-Branche fördern will, aber auch dass sich der Staat so über seine Behörden und den Geheimdienst einen leichteren Zugang zu bestimmten Informationen ermöglichen will.
Google teilte in einer Stellungnahme nun aber mit, dass man mit Google.kz nicht auf Rechner innerhalb der kasachischen Landesgrenzen umziehen werde. Solche Regelungen sind nach Ansicht des Unternehmens nicht mit der Idee eines freien Netzes vereinbar und würden letztlich zu einer Fragmentierung des Internets führen.
Deshalb entschloss man sich, alle Aufrufe von Google.kz direkt auf Google.com umzuleiten. Dies bedeutet allerdings Nachteile für die Nutzer, die nun keine auf die kasachischen Besonderheiten optimierten Suchergebnisse mehr erhalten.
"Maßnahmen, mit denen Internet-Unternehmen gezwungen werden sollen, zu wählen, ob man dem offenen Netz schadet oder die Qualität für den Nutzer senkt, schaden letztlich dem Anwender", so Google. Das Unternehmen forderte Regierungen und andere Akteuere daher auf, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Offenheit des Internets nicht beseitigt wird.
Google teilte in einer Stellungnahme nun aber mit, dass man mit Google.kz nicht auf Rechner innerhalb der kasachischen Landesgrenzen umziehen werde. Solche Regelungen sind nach Ansicht des Unternehmens nicht mit der Idee eines freien Netzes vereinbar und würden letztlich zu einer Fragmentierung des Internets führen.
Deshalb entschloss man sich, alle Aufrufe von Google.kz direkt auf Google.com umzuleiten. Dies bedeutet allerdings Nachteile für die Nutzer, die nun keine auf die kasachischen Besonderheiten optimierten Suchergebnisse mehr erhalten.
"Maßnahmen, mit denen Internet-Unternehmen gezwungen werden sollen, zu wählen, ob man dem offenen Netz schadet oder die Qualität für den Nutzer senkt, schaden letztlich dem Anwender", so Google. Das Unternehmen forderte Regierungen und andere Akteuere daher auf, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Offenheit des Internets nicht beseitigt wird.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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