Ex-Mitarbeiter: Google-Basis ist veraltete Software
"Versteht mich nicht falsch, ihre Hardware und Datenzentren sind das Beste der Welt, und soweit ich weiß, kommt da kein anderer so schnell heran. Aber der darauf sitzende Software-Stack ist zehn Jahre alt, in die Tage gekommen und eigentlich entwickelt worden, um Suchmaschinen und Crawler zu bauen", so Prasanna.
Dies führt dazu, dass man sich bei aktuellen Projekten teilweise mit einer nicht mehr gerade taufrischen Basis-Plattform herumschlagen müsse. Prasanna hatte dabei in viele Bereiche Einblick: So war er an der Entwicklung von Google Wave sowie an Guice, einer Library, die tief "im Herzen fast jedes einzelnen Java-Servers von Google, arbeitet, beteiligt.
Ein weiterer Grund, warum er seinen guten Job aufgegeben hat, liegt in der Anerkennung bestimmter Tätigkeiten, hieß es. "Das bedeutet, dass das Abstecken eines Territoriums und seine Verteidigung letztlich wichtiger wurde, als die Dinge zu tun, mit denen man ein Projekt ans Ziel bringt", führte Prasanna aus.
So erhielten Entwickler mehr Anerkennung, wenn sie sich einen kleinen Teil der Codebasis nahmen und diesen mit Patches immer weiter optimierten. Mitarbeiter, die sich um größere Dinge wie die Skalierbarkeit größerer Anwendungen oder die Verbesserung der Performance an vielen kleinen Stellschrauben kümmerten, hatten eher schlechte Karriere-Chancen. Dies habe Prasanna letztlich soweit die Motivation gekostet, dass er nicht mehr mit Freude zur Arbeit gegangen ist.
Dies führt dazu, dass man sich bei aktuellen Projekten teilweise mit einer nicht mehr gerade taufrischen Basis-Plattform herumschlagen müsse. Prasanna hatte dabei in viele Bereiche Einblick: So war er an der Entwicklung von Google Wave sowie an Guice, einer Library, die tief "im Herzen fast jedes einzelnen Java-Servers von Google, arbeitet, beteiligt.
Ein weiterer Grund, warum er seinen guten Job aufgegeben hat, liegt in der Anerkennung bestimmter Tätigkeiten, hieß es. "Das bedeutet, dass das Abstecken eines Territoriums und seine Verteidigung letztlich wichtiger wurde, als die Dinge zu tun, mit denen man ein Projekt ans Ziel bringt", führte Prasanna aus.
So erhielten Entwickler mehr Anerkennung, wenn sie sich einen kleinen Teil der Codebasis nahmen und diesen mit Patches immer weiter optimierten. Mitarbeiter, die sich um größere Dinge wie die Skalierbarkeit größerer Anwendungen oder die Verbesserung der Performance an vielen kleinen Stellschrauben kümmerten, hatten eher schlechte Karriere-Chancen. Dies habe Prasanna letztlich soweit die Motivation gekostet, dass er nicht mehr mit Freude zur Arbeit gegangen ist.
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