Google: Suchen mit Bildern & Stimme; Instant Pages
Google erklärte im Rahmen einer Veranstaltung in San Francisco, dass die mobilen Suchanfragen inzwischen knapp über dem Niveau der Desktop-Suchanfragen sind. In den Nutzungsstatistiken konnte man zudem erkennen, dass es keine typischen saisonalen Schwankungen gibt, wie sie bei der Desktop-Suche beobachtet werden können. Dort ist im Sommer und ganz deutlich zu Weihnachten erkennbar, dass die Menschen weniger suchen. Auf Smartphones dagegen bleibt der Such-Traffic konstant auf einem hohen Niveau.
Sprachsuche auf dem Desktop
Die erste Neuerung kennen Smartphone-Nutzer bereits. Es handelt sich um die Suche mit Hilfe der Sprache. Englischsprachige Anwender können davon ab sofort auf google.com Gebrauch machen. Sie finden im Suchfeld ein kleines Mikrofon. Ein Klick darauf startet die Spracherkennung und sämtliche Wörter, die in das angeschlossene Mikrofon gesprochen werden, übernimmt Google für die Suchanfrage.
In der Praxis funktioniert die Spracherkennung erstaunlich gut. Die mobile Version der deutschen Google-Sprachsuche haben wir in der Vergangenheit einem Praxistest unterzogen und dabei festgestellt, dass selbst bei undeutlicher Aussprache und komplizierten Begriffen ein nutzbares Ergebnis entsteht. Gibt man sich bei der Spracheingabe Mühe, ist die Trefferquote sehr gut. Um die Spracherkennung zu trainieren, füttert Google das System mit über 230 Milliarden echten Begriffen, die im Alltag verwendet werden.
Suche mit Hilfe von Bildern
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das hat sich auch Google gedacht und 2009 für Smartphones eine Anwendung namens Goggles veröffentlicht. Die mit der Handy-Kamera aufgenommenen Fotos ließen sich als "Suchbegriff” verwenden. Google analysiert den Inhalt und zeigt entsprechende Ergebnisse zu den dargestellten Objekten an. Das funktioniert nun auch in der auf Desktop-PCs und Notebooks nutzbaren Bildersuche. Auf images.google.com findet man ab sofort im Eingabefeld ein kleines Icon in Form einer Kamera, das die Suche mit Hilfe von beliebigen Bildern ermöglicht.
In einem kurzen Praxistest stellte sich heraus, dass die Ergebnisse durchaus brauchbar sind. So wurden beispielsweise Screenshots diverser Windows-Anwendungen problemlos der entsprechenden Anwendung zugeordnete und Google lieferte als ersten Treffer die Hersteller-Website. Auf Urlaubsfotos werden abgelichtete Sehenswürdigkeiten erkannt. Für die Browser Chrome und Firefox steht eine Erweiterung zum Download bereit, die die Suche mit Hilfe von Bildern nach einem Rechtsklick auf ein beliebiges Bild erreichbar macht. Alternativ kann man ein zu untersuchendes Bild via Drag & Drop in die Google-Bildersuche ziehen.
Google Instant Pages
Nachdem Google im letzten Jahr die Instant-Suche gestartet hat, die Suchergebnisse noch während des Tippens darstellt, gehen die Entwickler mit Instant Pages noch einen Schritt weiter. Die Websites, die sich hinter den gefundenen Treffern verbergen, werden im Hintergrund vorgeladen, während man die Trefferliste durchsucht. Klickt man ein Ergebnis an, wird es ohne spürbare Verzögerung angezeigt. In einem Video demonstrieren die Entwickler, wie schnell die Suche dank Instant Pages im Vergleich zu vorher geworden ist.
Um Google Instant Pages nutzen zu können, benötigt man eine aktuelle Vorabversion von Chrome. Derzeit unterstützt nur die Ausgabe aus dem Dev-Channel das so genannte Preloading. In Kürze soll es jedoch auch in die Beta von Chrome 13 Einzug halten. Mit anderen Browsern kann Instant Pages noch nicht genutzt werden. Google schätzt, dass man pro Suchanfrage etwa zwei bis fünf Sekunden sparen kann, wenn die gefundenen Websites im Hintergrund vorgeladen werden.
Sprachsuche auf dem Desktop
Die erste Neuerung kennen Smartphone-Nutzer bereits. Es handelt sich um die Suche mit Hilfe der Sprache. Englischsprachige Anwender können davon ab sofort auf google.com Gebrauch machen. Sie finden im Suchfeld ein kleines Mikrofon. Ein Klick darauf startet die Spracherkennung und sämtliche Wörter, die in das angeschlossene Mikrofon gesprochen werden, übernimmt Google für die Suchanfrage.
In der Praxis funktioniert die Spracherkennung erstaunlich gut. Die mobile Version der deutschen Google-Sprachsuche haben wir in der Vergangenheit einem Praxistest unterzogen und dabei festgestellt, dass selbst bei undeutlicher Aussprache und komplizierten Begriffen ein nutzbares Ergebnis entsteht. Gibt man sich bei der Spracheingabe Mühe, ist die Trefferquote sehr gut. Um die Spracherkennung zu trainieren, füttert Google das System mit über 230 Milliarden echten Begriffen, die im Alltag verwendet werden.
Suche mit Hilfe von Bildern
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das hat sich auch Google gedacht und 2009 für Smartphones eine Anwendung namens Goggles veröffentlicht. Die mit der Handy-Kamera aufgenommenen Fotos ließen sich als "Suchbegriff” verwenden. Google analysiert den Inhalt und zeigt entsprechende Ergebnisse zu den dargestellten Objekten an. Das funktioniert nun auch in der auf Desktop-PCs und Notebooks nutzbaren Bildersuche. Auf images.google.com findet man ab sofort im Eingabefeld ein kleines Icon in Form einer Kamera, das die Suche mit Hilfe von beliebigen Bildern ermöglicht.
In einem kurzen Praxistest stellte sich heraus, dass die Ergebnisse durchaus brauchbar sind. So wurden beispielsweise Screenshots diverser Windows-Anwendungen problemlos der entsprechenden Anwendung zugeordnete und Google lieferte als ersten Treffer die Hersteller-Website. Auf Urlaubsfotos werden abgelichtete Sehenswürdigkeiten erkannt. Für die Browser Chrome und Firefox steht eine Erweiterung zum Download bereit, die die Suche mit Hilfe von Bildern nach einem Rechtsklick auf ein beliebiges Bild erreichbar macht. Alternativ kann man ein zu untersuchendes Bild via Drag & Drop in die Google-Bildersuche ziehen.
Google Instant Pages
Nachdem Google im letzten Jahr die Instant-Suche gestartet hat, die Suchergebnisse noch während des Tippens darstellt, gehen die Entwickler mit Instant Pages noch einen Schritt weiter. Die Websites, die sich hinter den gefundenen Treffern verbergen, werden im Hintergrund vorgeladen, während man die Trefferliste durchsucht. Klickt man ein Ergebnis an, wird es ohne spürbare Verzögerung angezeigt. In einem Video demonstrieren die Entwickler, wie schnell die Suche dank Instant Pages im Vergleich zu vorher geworden ist.
Um Google Instant Pages nutzen zu können, benötigt man eine aktuelle Vorabversion von Chrome. Derzeit unterstützt nur die Ausgabe aus dem Dev-Channel das so genannte Preloading. In Kürze soll es jedoch auch in die Beta von Chrome 13 Einzug halten. Mit anderen Browsern kann Instant Pages noch nicht genutzt werden. Google schätzt, dass man pro Suchanfrage etwa zwei bis fünf Sekunden sparen kann, wenn die gefundenen Websites im Hintergrund vorgeladen werden.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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