Internetsperre: Mubarak soll Millionenstrafe zahlen

Am Samstag hat ein ägyptisches Gericht ein erstes Urteil gegen den gestürzten Präsidenten Husni Mubarak verhängt. Mubarak und zwei ehemalige Regierungsmitglieder sollen umgerechnet rund 60 Millionen Euro bezahlen, so die 'LA Times'. Zu dieser Entscheidung ist das zuständige Gericht wegen der erfolgten Blockade von Mobilfunk- und Internetdiensten während der Proteste im Januar 2011 gekommen. Aus dem ersten Urteil in diesem Zusammenhang geht hervor, dass Mubarak, Ex-Ministerpräsident Ahmed Nasif und der ehemalige Innenminister Abib el-Adly der Wirtschaft des Landes einen großen Schaden zugefügt haben.

Im Zeitraum zwischen 28. Januar und 2. Februar dieses Jahres kam es in Ägypten zu einer Unterbrechung des Internetzugangs. Damals wurden die Verbindungsknoten in das Ausland verschiedenen Medienberichten zufolge abgeklemmt.

Die großen Internet Service Provider (ISP) in Ägypten gaben daraufhin bekannt, die betroffenen Kunden für den Ausfall des Internetzugangs entschädigen zu wollen. Die Gebühren für einen halben Monat wollen Vodafone, Etisalat, Telecom Egypt's TE Data und Mobinil's LinkDotNet den Internetnutzern aus Ägypten gutschreiben, hieß es. Mubarak Mubarak
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