AMD wird als Übernahme-Kandidat gehandelt

Wirtschaft & Firmen Der Chiphersteller AMD wird an der Wall Street derzeit als Übernahmekandidat gehandelt. Hintergrund dessen ist die schwache Besetzung des Managements, nach dem sich mehrere Top-Leute zurückzogen. "Es gibt da gerade kein Management-Team", zitiert die Nachrichtenagentur 'Bloomberg' den Analysten Patrick Wang von Wedbush Securities. Im Januar hatte Konzernchef Dirk Meyer seinen Hut genommen, ihm folgte in der vergangenen Woche der Chief Operating Officer Robert Rivet.

Aktuell wird das Unternehmen notdürftig von Thomas Seifert, dem bisherigen Finanzchef geführt. Dieser hat allerdings schon klargestellt, dass er kein Interesse daran hat, längerfristig die komplette Verantwortung für den Chiphersteller zu übernehmen.

Als möglicher Interessent für eine Übernahme kam unter der Hand der Computer-Konzern Dell ins Gespräch. Dieser wäre groß genug, AMD in einem absehbaren Zeitraum ins Unternehmen zu integrieren. Außerdem hatte Konzernchef Michael Dell bei der Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen ausdrücklich erklärt, dass man an Übernahmen interessiert sei, die den Technologie-Pool des Unternehmens erweitern.

AMD entwickelte sich zuletzt recht positiv und alles deutet darauf hin, dass der Konzern in der nächsten Zeit weiter wachsen wird. In Verbindung mit einem vergleichsweise geringen Preis käme dies einem potenziellen Käufer wohl gelegen.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
AMDs Aktienkurs
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!