Jetzt auch Apple: Deutliche Preiserhöhungen bei MacBooks und iPads

Konzernchef Tim Cook hatte es im Grunde bereits angekündigt: Apple setzt aufgrund der deutlich gestiegenen Kosten bei der Beschaffung von Speicherchips jetzt die Preise für MacBooks, iPads und einige andere Produkte nach oben.
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Reaktion auf Speicher-Verteuerung

Seitdem die Betreiber großer Datenzentren den Speichermarkt leerkaufen, steigen die Preise für RAM- und Flash-Chips immer weiter. Darauf reagierten bereits mehrere Hersteller mit Preiserhöhungen bei ihren Produkten. Teils werden neue Modelle auch einfach mit einer geringeren Speicher-Ausstattung verkauft.

Dass auch Apple seine Preise anheben wird, war abzusehen. Für Käufer werden die Geräte des Anbieters nun spürbar teurer. So ist das beliebte MacBook Air mit 13-Zoll-Display in der Basis-Ausstattung nun nicht mehr für 1199 Eur zu haben, sondern es müssen 1399 Euro auf den Tisch gelegt werden. Beim größeren 15-Zoll-Modell kletterte der Einstiegspreis hingegen nur um 100 Euro.


Noch tiefer müssen Verbraucher in die Tasche greifen, die ein MacBook Pro erwerben wollen. Das 14-Zoll-Modell wird in der Grundausstattung hier gleich mal 300 Euro teurer. Und beim großen Notebook mit 16-Zoll-Display werden direkt 400 Euro aufgeschlagen, so dass Kunden hier nun mindestens 3399 Euro hinlegen müssen. Das Einsteiger-Notebook MacBook Neo wird 100 Euro teurer.

Hoch gehen die Preise auch bei den Tablets. Je nach Modell werden auch hier nun 150 bis 200 Euro mehr fällig. Weitere Preissteigerungen gibt es beim HomePod, bei der Apple TV und beim VR-Headset Vision Pro. Lediglich das iPgone bleibt von den aktuellen Preisanpassungen zunächst ausgenommen.

Jetzt schnell sein

Apple erklärte, man habe die steigenden Kosten für Speicherbausteine bislang selbst getragen, sehe nun jedoch keine Möglichkeit mehr, die Belastungen vollständig aufzufangen. Nach Angaben des Unternehmens seien die Preissteigerungen bei Komponenten beispiellos. Die Entwicklung trifft selbst einen Konzern, der für seine besonders engen Beziehungen zu Zulieferern bekannt ist.

Wer aktuell unbedingt ein neues Notebook oder Tablet benötigt, kann allerdings noch Glück haben. Die Preissteigerungen betreffen aktuell den Apple Store. Bei Handelsplattformen wie Amazon und bei verschiedenen Händlern sind die Geräte hingegen noch zu den alten Preisen zu haben. Das dürfte sich allerdings bald ändern.

Zusammenfassung
  • Apple hebt Preise für MacBooks und iPads wegen Speicherchipkosten an
  • Steigende Kosten für RAM und Flash durch Datenzentren verursachen das
  • Das MacBook Air 13 kostet statt 1199 Euro nun stolze 1399 Euro pro Gerät
  • Kunden zahlen für das 16 Zoll MacBook Pro nun mindestens 3399 Euro mehr
  • Tablets verteuern sich je nach Modell um etwa 150 bis 200 Euro spürbar
  • Andere Händler bieten Geräte aktuell teilweise noch zu alten Preisen an

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