PC-zentrierte Ära endet in den nächsten 18 Monaten

Wirtschaft & Firmen Der PC wird schon bald nicht mehr das meistverkaufte Gerät im Computing-Bereich sein. Eine entsprechende Prognose veröffentlichte das Marktforschungsunternehmen IDC. Binnen der kommenden 18 Monate wird demnach wohl der Zeitpunkt erreicht, an dem mehr Smartphones, Tablets und vergleichbare Systeme häufiger über den Ladentisch gehen. Trotzdem gehen die Marktforscher davon aus, dass die Verkaufszahlen von PCs und Notebooks auch in den kommenden Jahren weiter steigen.

Die Prognose verkündet also nicht, dass PCs von Mobilgeräten ersetzt werden, sondern dass diese den herkömmlichen Rechner ergänzen und den Gesamtmarkt so deutlich erweitern. Es muss aber davon ausgegangen werden, dass dies spürbare Auswirkungen auf angegliederte Bereiche wie beispielsweise die Software-Industrie hat.

In diesem Jahr werden laut der IDC nach bisher vorliegenden Hochrechnungen 284 Millionen Smartphones und Tablets verkauft. 2011 sollen es bereits 377 Millionen sein. Noch ein Jahr später rechnen die Marktforscher mit 462 Millionen Stück, womit die Absatzzahlen von PCs übertroffen werden.

Zum Vergleich: Für dieses Jahr rechnet man bei der IDC mit 356 Millionen verkauften Computern. 402 Millionen werden es voraussichtlich im nächsten Jahr sein und 2012 können die Hersteller der Prognose zufolge 448 Millionen Geräte absetzen.
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