Activision: Entlassung von West & Zampella "schwer"
Im Rahmen einer Investorenkonferenz erklärte er, dass ihm die Entscheidung nicht sehr leicht gefallen ist. Demnach ging es nicht darum, die Mitarbeiter um ihre Bonuszahlungen zu bringen. Man hat sich in der Führungsetage sehr viele Gedanken um die möglichen Konsequenzen gemacht.
Kotick wollte keine Details zu den Beweggründen für die Entlassungen nennen, jedoch erklärte er, dass es keine rechtliche Grauzone mehr gab, nachdem man verstanden hatte, was vorgefallen war. Damit spielt er vermutlich auf die heimlichen Verhandlungen von West und Zampella mit dem Konkurrenten Electronic Arts an.
"Es war nicht mehr möglich sie weiter zu beschäftigen, so talentiert sie auch sein mögen." Seit dieser Entscheidung befindet sich Infinity Ward in einer Art Selbstauflösung. Nach aktuellem Stand haben bereits 35 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Ein Großteil davon findet neue Arbeit bei Respawn Entertainment, dem neuen Entwicklerstudio von West und Zampella.
Activision Blizzard stört sich daran nicht. Kotick erklärte, dass man bei Infinity Ward noch immer ein großartiges Team hat, das die zusätzlichen Karten für "Call of Duty: Modern Warfare 2" liefert. Auch an noch nicht angekündigten Projekten wird weiter gearbeitet.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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